Die Farbe des Biers

… ist meistens Gelb. Manchmal auch Schwarz oder Rot. Aber hier geht es mit nicht um die Farbe der Flüssigkeit, sondern um den Farbcode meines Braujahrs.
Ich habe mir vorgenommen, sechs Mal im Jahr, also im 2-Monats-Takt, zu brauen und jedem Sud seine Farbe zu geben. Start ist im März.

Grün: Ein amberfarbiges Frühlingsbier mit „grünen“ Geschmacksnoten, z.B. durch Tees, Blüten oder frischen Kräutern. Es vertreibt den letzten Schnee.
Gold: Das Geburtstagsbier. Ein helles, Sommerbier mit Zitrusnote. Das Richtige für eine Grillparty mit Freunden.
Rot: Ein amberfarbiges Spätsommerbier mit Hibiskus. Der Begleiter vom Hoch- in den Spätsommer für alle und für mich in ein neues Lebensjahr.
Bronze: Ein helles Herbstbier mit Saisonfrüchten und passenden Gewürzen. Für milde Tage und kalte Nächte.
Schwarz: Das Winterbier, ein Stout. Gewürzt mit z.B. Dörrfrüchten, Orange und schweren Gewürzen. Nahrung für den Stubenhocker während der kalten Jahreszeit.
Silber: Das Neujahrs- oder Lustrationsbier. Hell und süss mit Birnel putzt es die Melancholie der dunklen Tage weg und macht Lust auf Neues.

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Die Woche vom 6. – 12. Januar

Sonntag

Gestern und heute den fünften Rabbi-Klein-Krimi gelesen. Eine Krimi-Serie, die in der jüdisch-othodoxen Gemeinde in Zürich handelt. Der Titel spielt immer auf eine Bibelstelle (der Thora – für uns das alte Testament) an. Diesmal „Im Tal der Gebeine“.
Diese Bücher sind doppelt interessant. Sie vermitteln Einblick in das Leben einer jüdischen Familie (auf seriöse, statt wie bei „Wolkenbruch“ humoristische Weise) und bietet einen klassischen Who-Done-It-Plot, wie man es bei Krimis mag. Der Rabbi ist zudem kein Superdedektiv, sondern er macht immer wieder Fehler, löst aber das Rätsel trotzdem.
Der Autor ist übrigens Alfred Bodenheimer.

Montag

Heute sehe ich tatsächlich einen jungen Typen, ca. 18-jährig, der zu seinen Sneakers normale Socken trägt. Also keine Füsslinge und nackte Knöchel.
Das man das noch darf …

Dienstag

Es schneit und schneit. Heute Abend ist Thuner Heimbrauerstammtisch und ich überlege, darauf zu verzichten. Der Lokalwetterbericht zeigt aber an, dass die Schneierei exakt um 18 Uhr vorbei sein soll und – Überraschung – es stimmt. Also fahre ich doch noch nach Thun an den Stammtisch, wo, passend zur Jahreszeit, etliche dunkle Biere zu degustieren sind. Meines ist noch nicht reif, es folgt am Februartreffen.

Mittwoch

Zu Hause sitzen und dem Schneetreiben zuschauen. Die Bahnen haben am Mittwoch Nachmittag offen für die Schulen. Die dürfen jetzt Skifahren auf Neuschnee üben. Die nächsten Tage sollen besser sein.

Donnerstag

Relativ schönes Wetter, so dass ich beruhigt nach Spiez fahren kann, an unseren Bierklubstammtisch. E. erzählt von den Ferien auf den Malediven. Jeden Tag Fisch – ganz nach ihrem Geschmack, denn sie isst kein anderes Fleisch. (Ich unterscheide nicht zwischen Fisch und Fleisch. Für mich ist beides Muskelgewebe.)
Ich habe vorher etwas eingekauft. Nicht viel, denn am nächsten Dienstag ist 10%-Seniorentag. Mein Erster.

Freitag

Brot holen im Lädeli. Franco ist ganz aufgeregt – soweit man bei seinem Temperament zwischen aufgeregt und normal unterschieden kann. Heute Abend „eröffnet“ er den Pizza-Ofen. Er ist schwer enttäuscht, dass ich nicht komme. Ich verspreche ihm, nächste Woche sicher einen Pizza zu bestellen.

Samstag

Heute wird Schach gespielt. In der Gruppenmeisterschaft, also in Vierer-Mannschaften. Zwei Kollegen haben schon remis gemacht, als ich deutlich besser stehe. Aber ich schaffe es mit nur zwei Zügen alle Vorteile zunichte zu machen und der Gegner nutzt die Chance, mir jetzt remis anzubieten. Bevor ich noch einen Fehler mache, nehme ich an. Jetzt hängt alles an unserem Mannschaftsleiter. Der aber steht schlecht und verliert und so verliert die ganze Mannschaft.
Ich beruhige mich mit einer Reise zum Mond, d.h. mit dem Themenabend auf Arte.

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Es geht los…

… hoffe ich jedenfalls.
Das Buch dazu habe ich jetzt und durchgeschaut habe ich es schon. Nun braucht es nur noch die Disziplin, diese Übungen regelmässig zu machen. Am liebsten täglich. Die Zeit, den Platz und die Gymnastikmatte habe ich ja.
Vielleicht sollte ich mir noch einen mannshohen Spiegel anschaffen, in dem ich prüfen kann, wie ich immer schlanker und muskulöser werde…

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Die Woche vom 30. Dezember – 5. Januar

Sonntag

Heute läuft der zweite wichtige Teil des Brauvorgangens, das Abfüllen in die Flaschen. Vorher gebe ich noch 2 l Speisewürze, also unvergorene Würze, ins Gärfass. So wird das Bier in den Flaschen noch etwas Nachgären.

Montag

Silvester. Ich fahre nach Münsingen, wo Nachbar J. Katzen hütet. Wir gönnen uns ein reiches Festmenu aus Schinkengipfeli und trinken dazu Moscato.

Dienstag

Neujahr. Wieder zuhause und, anders als im Aaretal, an der Sonne. Ski fahren sei hart heute, sagt die Nachbarin, respektive die Piste.
Ich bleibe sowieso lieber zu Hause und putze. Nicht die Wohnung, sondern den Blog. Schon fast acht Jahre bin ich damit auf WordPress, bemerke aber erst jetzt, dass man nicht verknüpfte Fotos – also solche, die man hinaufgeladen hat, aber in keine Artikel erscheinen – einfach suchen und löschen kann. Jetzt habe ich auf einen Schlag 8% des erlaubten Speicherplatzes weniger belastet. Ok, 91% sind immer noch genug.
Das bisherige Titelbild hat es allerdings auch erwischt und ich musste es durch ein anderes ersetzen. Abendberg statt Wiriehorn, aber dafür gesichert.

Mittwoch

Ein Zuhausebleibtag in extremis. Ich verlasse nicht einmal die Wohnung. Dafür lese ich im Buch „Der Ernährungskompass“ von Bas Kast. Er empfiehlt u.a. Proteine durch Hülsenfrüchte. Daran habe ich auch schon gedacht. Am liebsten hätte ich aber getrocknete und die gibt es nicht mehr in allen Läden.

Donnerstag

Heute mach ich wieder mal auf umweltfreundlich und fahre mit Postauto und Zug zum Einkaufen. Als ich zur Postautostation runterschaue, stehen vier Rehe dort. Die wollen aber nicht runterfahren, sondern gehen weiter.
Eine Stunde in Spiez reicht nicht nur für den Einkauf, sondern auch für einen Kaffee im Migros-Restaurant. Als ich auf dem Bahnhof eintreffe, kommen gerade die Lötschbergerzüge von oben und sollen sich zusammenkuppeln um nach Bern zu fahren. Das misslingt wieder einmal und die Passagiere müssen auf den IC rennen. Zum Glück muss ich in die andere Richtung und dieser Zug fährt korrekt.

Freitag

Ich habe zu Weihnachten eine Risottomischung bekommen. Diese kommt heute in die Pfanne. Einen ganzen Liter Bouillon saugen die Reiskörner und beigefügtes Trockengemüse auf. Nebst 2 dl Weisswein. Nachbar J. ist eingeladen und zusammen erledigen wir die angeblich 6 Portionen bis auf einen kleinen Rest.

Samstag

Es schneit und ich habe keine Lust das Haus zu verlassen. Den ganzen Tag in der Wohnung hocken mach ich aber auch nicht. Diesen Konflikt kann ich nur lösen, indem ich wenigstens eine Stunde lang den Keller aufräume. Ok, eine halbe Stunde.

 

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Neunerprobe

Auch diesmal habe ich wieder die meist-„gelikten“ Bilder aus Instagram auswerten lassen.
In der Mitte, rechts und links, zwei recht neue Bilder. Der scheinbare Weinkeller ist die Bemalung einer Garagentür in Interlaken. Die Karte, die ich in der Hand halte, ist die Rabattkarte für Senioren, mit der ich einmal im Monat mit 10% Ermässigung in der Migros einkaufen kann. Ansonsten geht es quer durch die Themen, wie sie auch im Blog zu finden sind.

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Es guets Nöis

Ob fahren, gehen oder fliegen – komm gut durchs neue Jahr. Es soll dir vom ersten bis zum letzten Bissen schmecken!

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Die Woche vom 23. – 29. Dezember

Sonntag

Die Würze, die sich im Gärfass abgekühlt hat, bekommt jetzt noch eine Ladung Hefe. Zuerst passiert noch nichts, erst gegen Abend beginnte es zu blubbern.
Das Zvieribier läuft heute in zwei Portionen. Zuerst kommte der eine Nachbar. Er mag aber nicht viel trinken und geht nach einer Stunde. Dann kommt der zweite und wir trinken ein paar Biere aus seiner Sammlung von flüssigen Ferienmitbringseln.

Montag

Ich kann es nicht lassen und fahre noch einmal in die Stadt für ein paar Kommissionen. Vom berüchtigten Weihnachtsstress merke ich nichts. Dafür regnet es in Strömen.
Der Regen hat einiges angerichtet. Unser Talbach hat Wasser wie beim Höhepunkt der Schneeschmelze. Auf meiner Höhe schneit es dann noch etwas, als ich nach Hause komme, bevor sich die Wolken verziehen.

Dienstag

Der beste Film des Jahres heisst “ Der Lockruf des Fondue Chinoise“. Heute läuft er wieder und ich mache mich auf, aus den Voralpen an den Jurafuss.

Mittwoch

Heute geht es um den gegenteiligen Weg. Aber nicht ohne eine üppigen Brunch und ein Gläschen Sekt für den nötigen Schwung.

Donnerstag

Heute ist Schluss! Nein, nichts dramatisches. Heute bin ich zum letzten Mal im Krafttraining bei Flower Power, denn das Abo läuft an Silvester aus. Ich bin nicht unzufrieden, im Gegenteil, sondern ich möchte die tausend Franken für etwas anderes ausgeben. Jetzt gilt es, den Hometrainer und die Gymnastikmatte zuhause mehr zu nutzen.

Freitag

Heute vergessen wir die Fitness wieder und gehen auf Biertour. Diesmal vier Bierfreunde in Bern. Zuerste im Tramdepot und anschliessend ins Biercafé au Trappiste. Dort gibt es viel zu entdecken. Z.B. ein Weizenbier aus Schweden oder eine der letzten Flaschen „523“, der Könizer Brauerei, die kürzlich aufgehört hat.

Samstag

Heute wage ich mich mal ins Skigebiet, denn die Saison hat ja begonnen. Vor dem Restaurant ist der Übungsplatz für die Kleinsten abgesteckt, bewacht von diesem Ungeheuer – pardon – Skihasen. Auf den Pisten haben die Schneekanonen ihre Arbeit getan, so dass die Talfahrt möglich ist.

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