Schloss mit S-Bahn

Grenzsteine suche ich nur selten auf – aber ab und zu ein Schloss.c532a3ea73bb206Das Schloss Jegenstorf liegt gleich neben der Bahnstation und ist darum für einen Kurzabstecher bestens geeignet. Es hat einen Schlosspark mit Ruhebänkchen und einer Apfelbaumkolonie, wo man Bäume verschiedener Sorten betrachten kann. Das Schloss ist quadratisch, aber jede Seite sieht etwas anders aus. fa7dbd2162df48

Hier vom Karpfenteich aus. Gleich daneben wird gerade ein Festzelt aufgebaut, denn am Samstag feiert der RBS (Regionalverkehr Bern-Solothurn) das hundertste Jahr ebendieser Linie. Da ich dann Schach spiele, komme ich nicht in Versuchung, dort noch vorbei zu gehen.

26 Gipfel: Der niedrigste – Monniaz GE, 516 m

Heute habe ich mein neues Wanderprojekt in Angriff genommen. Ich will die höchsten Punkte unserer 26 Kantone besuchen oder zumindest fotografieren. Die Liste dieser Punkte ist auf der Blogseite „26 Gipfel“.
Der niedrigste und zugleich westlichste Punkt liegt im Kanton Genf. Dabei konnte ich gleich auch noch eine Teil Genfs kennen lernen, an den die meisten Leute wohl nicht denken, nämlich den ländlichen.ef078388fd8670eDer Salève, bereits in Frankreich, und der Wasserturm von Jussy. Zu Jussy gehört auch der Weiler Monniaz an der Grenze und dort findet man besagten Punkt: Gut sichtbar, denn es handelt sich um den Grenzstein 141.8455902c1fa4345Diese Bild machte ich übrigens von französchem Boden aus. Von Monniaz hat man nur 10 Minuten, von Jussy ca. eine Stunde.
Nebst Wandern war auch viel Bus fahren. Am Bahnhof Genf Cornavin, dem Hauptbahnhof, nimmt man Bus 5 oder 25 nach Thonex Sous-Moulin. Dort steigt man auf Bus C um, der aber nur zu den Stosszeiten bis Monniaz fährt. Bis Jussy hat man aber mindestens Halbstundentakt. Die Fahrt mit Bus C ist auch eine schöne Überlandfahrt bei der man diese unbekannte Seite Genfs kennen lernen kann.

Stadtfest West

In Bern fand diese Wochenende ein Stadtfest statt. Faktisch handelte es sich um eine vergrösserte Bümpizer-Chilbi mit der Idee, die Restberner einmal in den westlichen Stadtteil zu locken. Sicher kein schlechter Plan, schliesslich wäre Bümpliz als eigenständige Gemeinde mit über 40’000 Einwohnern, zumindest unter dem 20 grössten Städten der Schweiz.
So nahm ich denn die S-Bahn nach Bümpliz-Süd um mir die Sache anzuschauen. Dort kam ich erstmal auf den Festplatz mit den üblichen Fahrgeschäften. Da ich weder Hunger noch Durst verspürte marschierte ich weiter nach Bachmätteli (Musik gefiel mir nicht) und Bümpliz Zentrum (Musik gefiel mir auch nicht) durch die Fress- sprich, die Brünnenstrasse.
Zwar war ich endlich durstig, aber dort schien Felschschlösschen/Gurten das Monopol zu haben und so ging ich weiter nach Brünnen. Dort endlich, am Courgenay-Platz, der Tramwendeschliefe zwischen Einkaufszentrum und Bahnhof Brünnen kam ich zu einem Felsenau-Bier und zu Musik die mir passte.9da70a21ade8e36Es handelte sich um die Band von JJ Flueck, die zwar etwas Funk-lastig ist, aber mit Rythmus in den Hüften, tanzenden Menschen vor der Bühne und einem Bier in der Hand (oder auf dem PET-Container) fühlt es sich bestens an. Leider hörten sie schon um 19 Uhr auf – oder zum Glück, denn so konnte ich mich ohne Reue auf den Heimweg machen um noch vor neun (alte Männer brauchen das) zuhause zu sein.

Debottled

Wenn „bottled“ in Flaschen abgefüllt heisst, müsste das Gegenteil davon ja „debottled“ sein, oder?db0fcee6b1a41f3

Bier aus der Flasche befreien tun wir einmal im Monat bei uns im Haus oder, wie diesmal, auf dem Balkon des Braumeisters. Es war ein regnerischer, kühler Tag und ich war der einzige in der Runde der es wagte ohne Socken anzutreten. Aber das sieht man auf dem Bild ja nicht.
Anyway: It’s cool man!

Flügeli reloaded

Ein solches Bild gab es in meinem Blog schon einmal. Im Mai letzten Jahres, um genau zu sein.4b8ad8bbbd8703b

Letzte Woche schlug ich A. vor: Wir könnten doch wieder einmal im Tivoli Pouletflügeli essen gehen. Das verwirklichten wir heute und, weil es ein heisser Tag war, konnten wir auf der Terasse essen. Kindsköpfe, die wir sind, haben wir im Vorfeld uns am Wortspiel Pouletflügeli – Pouletfüdeli ergötzt und mussten aufpassen, uns beim Bestellen nicht zu verplappern. Aber, wie das Bild zeigt, erhielten wir das richtige.

Haltestelle

Wenn ich hier stehe, dann immer frisch trainiert, denn im Panorama-Center befindet sich der Fitness-Club.aadc4fd697017a

Obwohl das Center gleich bei der Autobahnausfahrt steht, lasse ich das Auto so oft wie möglich in Oey und nehme den Zug nach Thun und den Bus bis hierher. So spare ich nicht nur etwas Benzin und die Parkgebühr, sondern habe auch die Musse, nach dem Training etwas hinunterzukommen, was, wenn ich gleich hinter das Steuer sitze, nicht unbedingt der Fall ist.

In den Gassen

Dieses Wochenende fand das Strassenmusikfest „Buskers“ in Bern statt. Ich hatte am Samstag zwar Brautag, begann aber früh und konnte so doch schon um 17 Uhr in Bern sein.
Bis die Konzerte um 18 Uhr begannen, wollte ich eine Kleinigkeit essen, aber nach einem kurzen Rundgang durchs Rayon ging ich – es ist mir ein bisschen peinlich – dazu zurück zum Bahnhof. Ohne Musik fehlte mir die Atmosphäre zu bleiben.
Dann aber ging es los. Ich kaufte mir, wie es sich gehört, ein Festivalbändchen und das Programm. Ich ging an einigen Bühnen vorbei und blieb erstmals hier stehen.88f39d80c1423f8

Tango an der Bushaltestelle – so muss ein Strassenmusikfest sein. Nach dieser Vorstellung zirkulierte ich weiter von Bühne zu Bühne und hierbei begegnete ich zwei Damen in Bademänteln mit Koffer. Was es mit ihnen auf sich hatte, erfuhr ich, also ich sie vor dem Münster wieder sah. Es waren Artistinnen, die mit waghalsigen Hebefiguren das Publikum begeisterten. Auch mich – ich dachte gar nicht daran ein Bild zu machen.
Angesichts meines Heimweges verliess ich das Fest um 22 Uhr. Vielleicht leiste ich mir nächstes Jahr eine Unterkunft, um das Fest mehr zu geniessen.