Charmeur

Um nachher noch einzukaufen, fuhr ich mit dem Auto zum Training. Morgens ist noch nicht viel los und ich stellte es in eine leere Reihe. Vom Training zurück, staunte ich:
Gleich zwei „Gspänli“ haben sich zu meine Auto gesellt. Ich wusste gar nicht, dass mein Renault so ein Charmeur ist – aber er ist ja auch Franzose.

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Alles ist Politik

Heute war ich mit A. Mittagessen, im Restaurant, in dem die Thuner Heimbrauer auch ihren monatlichen Stamm haben. Der Wirt servierte und als es ans zahlen ging, fragte ich ihn, ob wir schon bald Thuner Bier bei im trinken können.
Nein, sagte er, denn das komme vom Lanz. Raphael Lanz, SVP, ist Thuner Stadtpräsident und Mitinitiant der Brauerei. Aber, warf ich ein, der Brauer ist doch „unser“ Bruno, den er auch kenne. Ja klar, Bruno sei auch in Ordnung, aber Lanz ist drin und somit für diese Beiz unmöglich. Er führe z.B. auch keinen russischen Wodka, erklärte er weiter.
Da zupfte ich ihn am Hemd und sagte: „dafür haben pakistanische Näherinnen zu einem Hungerlohn gearbeitet!“
Wer jetzt denkt, der Wirt hätte sich entsetzt die Kleider vom Leib gerissen, täuscht sich. Man müsse manchmal auch Kompromisse machen, meinte er. So gibt es jetzt halt keinen nackten David, sondern ein Schiff:
Thun

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Am Ende des Regenbogens

…findet man einen Kübel Gold, heisst es in den Märchen. So gesehen, hätte ich gestern gleich zwei Kübel einsammeln können. Ich beschränkte mich aber doch, den Bogen einfach zu fotografieren.

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Geschlechtsumwandlung

Lötschberger-in
Ja, die Frauen erobern die letzten Bastionen der Männlichkeit. Das macht auch vor den Lötschbergern – den Pendelzugkomositionen der BLS – nicht Halt. So fuhr ich heute mit diesem Zug, pardon, dieser Zügin nach Thun.

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Der Zehnte

Während ich heute einen ungeraden Geburtstag mit der Primzahl 61 feiere, begeht mein Blog heute das 10-Jahres-Jubiläum. Ohne Feuerwerk, aber mit dem Bild, das den Blog am 13. Juli 2008 eröffnet hat.
Der 'erste' Geburtstag
Meine Themen seien – die kleinen Stolpersteine des Alltags, die grosse Politik, gute CDs und schlechte Fernsehsendungen, die Freunde, aber nicht die Feinde – schrieb ich.
Mir scheint, ich habe mich einigermassen daran gehalten und kann so weitermachen.

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En attendent

Warten musste/konnte ich am Montag auf meine DH-Termin. Aber nicht im Wartezimmer, sondern ein paar hundert Meter weiter im Bümplizer Bachmätteli.
Bern Bümpliz
Und morgen erwartet die Welt – oder zumindest ich – ein kleines Jubiläum.

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Kein Zug

„Das isch ds Lied vo de Bahnhöf, wo der Zug gäng so abgfare isch oder no nid isch cho…“
Bahnhof Wimmis
Tatsächlich ist hier in Wimmis der Zug letzten Samstag abgefahren und der von nächstem Montag ist noch nicht gekommen. Das gilt für alle Bahnhöfe zwischen Spiez und Zweisimmen, denn die ganze Strecke ist diese Woche wegen Bauarbeiten gesperrt.
Natürlich fahren Bahnersatzbusse und diesen Bus kann ich bereits hier in Wimmis verlassen, denn unser Postauto fährt bis hierhin.

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