Durchwandern statt durch fahren

Wie schon erwähnt, habe ich vor zwei Wochen mein Auto in den Service gebracht. Diesmal nicht nach Oberdiessbach, wo ich es gekauft habe, sondern in die Renault-Garage nach Reutigen. Nachdem ich es abgeliefert hatte, wanderte ich Richtung Thun.
Reutigen
Schon nach wenigen hundert Metern hatte ich einen bisher unbekannten Blick auf das Dorf. Reutigen vorwiegend auf die Stockentalstrasse orientiert und so ist die Fläche bis zur nächsten Erhebung freies Landwirtschaftsland.
Reutigen
Besonders schön sind immer wieder allein stehende Bäume. Gleich über dem Baum, das Stockhorn von der Seite – ein eher ungewohnter Anblick.
Es ist immer wieder ein Erlebnis, Orte, die man schon hundertmal durchfahren hat, als Wanderer zu erforschen.

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Ahorn

Im Diemtigtal werden die Bergahorne gezählt. Oder sie sind gezählt – ich habe keine Info gefunden, wie weit man ist. Nicht lange suchen musste man diesen:
Diemtigtal
Er ist von der Terasse des Restaurants Springernboden bestens sichtbar. Dahin kam ich heute, weil ich wieder Gäste auf dem Schwingerweg begleitet habe. Über den habe ich schon hier berichtet.

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Lauf mit Hindernissen

Ich gehöre zu jenen, die lieber zu früh, als zu spät kommen. Darum nehme ich auch gerne einen Zug früher, als nötig. Heute zum Altstadt-GP wollte ich mal den Bann brechen und nahm jenen Zug, der gerade rechtzeitig Bern erreichen würde.
Das Schicksal (oder was auch immer) lohnte es mir nicht. Kaum sass ich im Zug kam die Durchsage, dass er wegen eines Personenunfalls durchs Gürbetal umgeleitet werde, was 20 Min Verspätung bedeutete.
So kam ich ganze 10 Minuten vor meinem Start im Wankdorf an. Ich marschierte zackig zur Garderobe, riss mir die Kleider vom Leib, zog natürlich die Laufkluft an und war eine Minute vor dem Startschuss in meinem Startblock.
Genug Adrenalin hätte ich im Blut gehabt, aber sonst nicht genug Energie. So ergab es halt mein bisher schlechtestes Ergebnis: 37m10s.
Ob ich das jetzt auf die Umstände abschieben kann, weiss ich nicht. Ich nehme es einfach mit dem Motto: Es kann nur besser werden!

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Gesalzen

Wir essen zuviel Salz. Salz gibt hohen Blutdruck. Hoher Blutdruck gibt Herzinfarkt. Wir müssen alle sterben!!!!
Was sagen aber die Jurymitglieder so häufig in der Küchenschlacht oder die Gäste beim Perfekten Dinner? „Da fehlt noch Salz“ oder „Das hätte noch etwas Salz vertragen“.
Zugegeben – die obigen Katastrophenmeldungen beziehen sich meist auf Fertigprodukte, die Beurteilungen hingegen auf frisch zubereitetes.
Ich mag salzig. Mein Blutdruck ist normal, manchmal eher zu tief, vor allem in der zweiten Tageshälfte. Mein Bedürfnis nach Salz hat offenbar seinen Grund und die Antisalzhysterie kommt mir fast als Anschlag auf meine Gesundheit vor. Aber man kann ja nachsalzen.

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Und da war noch …

… Trauer, Tod, Terrorismus, Flucht, Lebenslust, Homosexualität, Liebe, Selbstbestimmung, Pazifismus und was man sonst noch in einen typisch deutschen Problemfilm verpacken kann. Aber es war gar kein solcher Film, sondern der ESC und diese Themen waren zum Glück auf verschiedene Lieder aufgeteilt. Dazwischen gab es immer auch Stücke mit leichterer Kost (ersetze l durch s).
Schliesslich gewann Israel. Vielleicht darum, weil die Sängerin Netta dem Publikum sowohl eine durchgeknallte Show, als auch ein anständiges Thema – eben die Selbstbestimmung – lieferte. Ich hätte am liebsten Österreich (3.) auf dem ersten Platz gesehen, bin aber auch froh, dass die allzu durchsichtig auf Hit getrimmten Beiträge aus Zypern (2.) und Schweden (7.) es nicht geschafft haben.
Ach ja, jetzt sollte ich wohl noch das Video des Siegerlieder zeigen. Aber ich habe da noch eine andere Version entdeckt: Die Akkustik-Version von der Pressekonferenz.

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Punkt voll

Ich hab’s geschafft. Mit dem heutigen remis habe ich jetzt wie erhofft einen ganzen Punkt. Beide Unentschieden habe ich mit Schwarz erreicht, so dass diesmal das schwarze Königspaar als Symbolbild herhalten kann. Die Belohnung passt auch.
Nachtrag: Am Sonntag war ich spielfrei. Das ergibt einen Gratispunkt, der mir den 18. statt den 19. Platz beschert, aber für meine Turnierbilanz irrelevant ist.

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Halbe Zeit, halber Punkt

Hier ist also der Ort des Geschehens:

Hier haben nicht nur Swiss-Olympics und andere Sportorganisationen ihren Sitz, sondern auch der Schweizer Schachbund. Da drängt es sich ja auf, auch einmal ein Schachturnier zu veranstalten.
Das Bundesturnier findet immer über Auffahrt statt. Es war ursprünglich die „kleine“ Schweizermeisterschaft, nämlich jene des Arbeiterschachbundes. Nach der Fusion mit dem Schachverband blieb das Turnier und auch die Titelvergabe als „Bundesmeister“ erhalten. Ein solcher bin ich letztes Jahr geworden in der Kategorie Senioren II. Diese Jahr spiele ich bei den Senioren I, wo ich als Nummer 20 von 20 gesetzt bin. Das bedeutet, dass ich nichts zu verlieren habe. Mit Null Punkten will ich aber nicht abschliessen und in der Mitte des Turnieres habe ich tatsächlich schon einen halben Punkt. Noch ein Remis in den folgenden zwei Partien und ich bin zufrieden.

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