Ein Fall mehr

Am Donnerstag fällten die Holzer erstmals einen Baum direkt vor meinen Augen. Der fällt doch auf die Strasse, dachte ich. Aber nein, er fiel sauber zwischen die anderen Bäume.Schnell wurde der Baum entastet und der Stamm zu den anderen gelegt. Ein kleines Loch hat sich dort am Waldrand auf getan.
Am Freitag hat es wieder geschneit und den Baumstrunk verdeckt. Es sieht schon fast so aus, als wäre dort nie einer gestanden. Diese Aussage ist für’s erste vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber in ein paar Jahren werden die Lücken mit Buschwerk gefüllt sein.

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Friesen leihen

Die EU ernennt jedes Jahr „europäische“ Kulturhauptstädte – in Anführungszeichen, denn nur Städte innerhalb der EU können dies werden. Dieses Jahr sind es Valetta und Leeuwarden, die Hauptstadt von Friesland.
Zu Friesland habe ich eine gute Beziehung durch den Nachbarn W., der Friese ist und Nachbarn J. und mich schon auf (bierlastige) Touren durch seine ehemalige Heimat mitgenommen hat. In W’s Wohnung verbringen auch immer Freunde und Verwandte von ihm ihre Ferien, insbesondere das Paar Jh. und P., das jeden Sommer kommt und schon fast zur Hausgemeinschaft gehört. Das auch, weil Jh. Bierliebhaber und Mitglied in unserem Bierklub ist.
Wir vom harten Kern des Bierclubs haben Jh. und P. im Jahre 2006 besucht, auf der Heimreise von Bornholm. Da waren wir nicht in Leeuwarden – darum hier ein Bild der Windmühlen von Dokkum:

Zurück zu Leeuwarden: Dort läuft natürlich einiges in diesem Kulturhauptstadt-Jahr. Eine gute Übersicht bietet dazu der deutsch-niederländigsche Blog in diesem Artikel. Darunter auch der Hinweis auf die Aktion „Leen en Fries“, wo man eine Friesin oder einen Friesen über deren Leben ausfragen kann. Wir müssen das nicht, denn wir haben die Friesen regelmässig im Haus.

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Feuer

Als ich um halb zwölf das Haus verliess, fiel gerade der Strom aus. Das war Evi’s Werk. Kein Grund zur Sorge, dachte ich, denn der Stromausfall beim Burghild-Sturm ging nur zwei Stunden.
Als ich dann um halb fünf nach Hause kam und immer noch kein Strom da war, schien mir die Lage doch ernster und ich heizte den Ofen ein.Ohne Strom keine Heizung, denn die beste Schnitzelheizung nützt nichts, wenn die Umwälzpumpen die Wärme nicht weiterleiten. Meine ziemlich grossen „Schnitzel“ wollten aber nicht brennen und nachdem die Zündwürfel ausgebrannt waren, ging auch dieses Feuer wieder aus. Ich wollte gerade zum Nachbarn gehen und ihn nach Anzündholz fragen, als der Strom wiederkam. Damit waren wir gerade nochmal davongekommen. Aber Anzündholz muss ich mir trotzdem beschaffen – der nächste Sturm kommt bestimmt.

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Abnormal?

2018-01-15_06-41-03
Vermutlich habe ich schon einmal erzählt, dass in der Informatikersprache „Abend“ die Abkürzung von „abnormal end“ ist. Der Abendberg auf der anderen Talseite ist aber kein abnormaler Berg und er sieht auch in der Morgensonne gut aus.

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Dies oder das.

Als mein Nachbar sagte, er habe noch Leffe im Keller, habe ich gleich das passende Glas bereit gemacht.
Er brachte dann Chimay. Aber dieses ist auch sehr gut.
Aber ich dachte beim Schach spielen gestern auch, auf die Eröffnung, die mein Gegner spielte, habe ich keine Antwort. Ich gewann trotzdem. Aus Freude über den Sieg, kaufte ich mir auf dem Heimweg bei Coop noch ein Lachssandwich. Da war so viel Kresse drin, ich spürte nicht viel vom Lachs.
So bekommt man manchmal das Erwartete, manchmal nicht. Und ist manchmal zufrieden damit, manchmal nicht.

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Fall um Fall

Gleich vis-à-vis werden diese Woche Bäume gefällt. Auf dem Bild sieht man, wie der Traktor einen entasteten Stamm aus dem Wald zieht.
Am ersten Tag dachte ich noch, es handle sich um die Entfernung von sturmgeschädigten Bäumen. Aber angesichts der Menge, ist es wohl eine schon länger geplante Fällaktion. So wird bei mir zuhause die Musik aus dem Radio vom Gesang der Motorsägen konkurrenziert.

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Selbst gemacht

Heute nehme ich den Begriff „selbst gemachte Pizza“ besonders ernst:Bis jetzt habe ich fertigen Pizzateig gekauft – nicht zu reden von den vielen Fertigpizzen, die sich schon in meinem Backofen bräunten. Das Teig kneten delegiere ich an meine Brotmaschine. Noch praktischer, als dieses Mehl, wäre natürlich eine Fertigmischung mit Treibmittel, denn eine Pizza braucht nur einen halben Hefewürfel. Die andere Hälfte muss jetzt im Gefrierfach auf die nächste Pizzalust warten.

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