NSB

Wie angekündigt hier noch ein paar Worte zu den drei Buchstaben, für die ich arbeite. Heute heisst NSB „Neue Schweizer Bücherwelt“, ursprünglich im Gründungsjahr 1926 stand das B noch schlicht für „Bibliothek“.

Ich kannte die NSB schon von klein auf, denn meine Mutter war schon früh Clubmitglied. Unsere Familienbibliothek bestand vorwiegend aus NSB-Editionen. Viele Romane, die weniger mein Geschmack waren, aber auch Krimis, Lexika und dieses Kochbuch von 1971, das ich „geerbt“ habe.
Ein Buchklub, ja, das ist einer, wo man regelmässig etwas kaufen muss. Damals viermal, heute sechsmal im Jahr. Wer nicht bestellt, bekommt ein Buch nach Hause geschickt (heute kann es auch eine CD sein). Diese Kaufverpflichtung ist vielen lästig, ist aber der „Preis“ für das Sortiment an günstigen Büchern, das man nur beim entsprechenden Umsatz anbieten kann.
Heute, wo auch CDs, DVDs, Spiele und Deko-Gegenstände zum Sortiment gehören, sollte die Chance, etwas zu finden, doch recht hoch sein. Je nach Typ tut ein bisschen Zwang vielleicht auch gut, so dass es nicht jahrelang beim „ich sollte wieder mal ein Buch kaufen“ bleibt.
Das 100-jährige Jubiläum werde ich ziemlich sicher als Pensionierter erleben. Aber ich bin mir fast sicher, dass auch die alten Kämpfer noch zu einem Cüpli, oder vielleicht sogar mehr, eingeladen werden.

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2 Antworten zu NSB

  1. Wilde Henne schreibt:

    Meine Eltern waren früher auch bei einem Buchclub – ich glaube, der hiess Europaring und wurde dann auch von Bertelsmann übernommen, oder? Das Gute war, dass mein Vater immer auf den letzten Zacken gemerkt hat, dass er noch ein Buch bestellen sollte. Und weil dann keine Zeit mehr blieb, um lange auszuwählen und er auf keinen Fall den neusten Konsalik zugeschickt kriegen wollte, durfte ich mir dann jeweils zwei/drei Bücher aussuchen. So kam ich im Laufe der Jahre auf eine stattliche Kinder- und Jugendbibliothek.

  2. tinu schreibt:

    So profitiert die ganze Familie 😉 Der Europaring hiess später Bertelsmann Club. Nach Uebernahme der NSB liefen die beiden Klubs lange mit gleichem Angebot nebeneinander. Erst seit zwei Jahren heisst das Ganze NSB – die traditionelle Marke bleibt erhalten.

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