Freak statt Durchschnitt?

Die CSS will also auf die Person zugeschnittene Angebote verkaufen und nicht nur Durchschnittsprodukte. Sicher ein ehrbares Unterfangen. Leider hat die Werbeagentur dies gründlich missverstanden.
Tief in die Clichékiste des „Abnormalen“ hat man da gegriffen. Und was gibt es clichierteres zum Thema Grössenunterschied, als ein Paar, wo die Frau zwei Köpfe grösser ist als der Mann. Sieht aus, wie ein Brautpaar, aber kein allzu glückliches. Mit verkniffenem Gesichtsausdruck drückt sie seinen blonden Kopf an ihre Brust. Es hat nur wenig Gäste oder es ist schon spät. Der abgegessene Teller am rechten Bildrand zeigt, dass sich kein Servierpersonal mehr um die Gesellschaft kümmern will. Endzeitstimmung.
Warum sieht man eigentlich das Gesicht des Mannes nicht? Ich habe einen Verdacht: Die Agentur hat  kein passendes Männermodel gefunden und einen zwölfjährigen Jungen eingesetzt.
Die Botschaft, die ich verstehe: Hier sind Freaks.

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3 Gedanken zu “Freak statt Durchschnitt?

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