Etwas mit Tomme

„Soll ich uns mal einen ‚Chèvre chaud‘ machen?“, fragte ich Nachbar J. am Sonntag. „Lieber einen normalen Tomme“, sagte er, „aber warum machst du nicht Zwiebelkuchen, am Tag nach dem Zibelemärit?“ Ich liess die Antwort etwas auf mich wirken und fand ein Rezept, das beide Ideen kombinierte: „Tarte aux oignons et tomme de savoie“.
Französische Rezepte scheinen ziemlich trickreich zu sein. Nicht dass ich „pâte brisée“ für zerbrochene Teigwaren halten würde – es handelt sich natürlich um Kuchenteig – aber die Mengenangaben sind eher etwas für den improvisierfreudigen Koch. Drei Eier, drei Zwiebeln – ok – aber vier Stück Tomme de Savoie? Das lässt vom Splitter bis zum Käselaib alles zu. Nicht zuletzt, weil dieser offenbar ein anderes Format als unsere Rahm-Tommes hat. Des Weiteren ist auch einfach von Rahm und Speck die Rede. Aber schliesslich bin ich ein „cuisinier futé“ und mischelte heute folgendes zusammen:

Drei Rahm-Tommes in Vierteln malerisch auf dem Kuchen verteilt. Kleinere Stücke und etwas weniger Speckwürfel wären die Tipps für die nächste Auflage. Das abgebildete Kuchenstück ist jedenfalls sehr nahrhaft und mit ein bisschen Salat nimmt man höchstens noch ein Achtelchen Supplement.
Zwei Mädchen am Backofen posteten dieses Rezept. Der Kuchen schmeckt auch dienstags.

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