Der letzte Sommertag

Heute war vermutlich der letzte Sommertag und heute fand das Schaubrauen des Thuner Heimbrauer Klubs in Steffisburg statt. Natürlich gingen auch die Bierfreunde vom Wiriehorn dort vorbei. Bilder davon gibt es aber keine, denn – oh Schreck – ich hatte das iPhone zu Hause liegen gelassen. 
Vor einer Woche war das meteorologische Sommerende und an diesem Tag hatte ich iPhone und Fotoapparat dabei, denn sonst könnte ich dieses Bild nicht zeigen: 

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Ich bin mit dem Bus nach Krattigen gefahren und von dort Richtung Faulensee gewandert. Beim Bootshafen Güetital wollte ich zum See kommen, um dann dem Ufer entlang nach Spiez zu wandern. Die Häuser auf dem Bild, die bereits zu Faulensee gehören, sind durch Bahnlinie und Schnellstrasse vom See abgeschnitten; nur eine Strassen- und eine Fussgängerunterführung führen ans Ufer. Letztere nahm ich und kam direkt zum Bootshafen. Auf dem schwimmenden Kai dieses Hafens war eines der wenigen Male, dass ich gefischt habe. Nach dem Hafen kommt man zum Strandbad von Faulensee – ein Bijou unter den Badeplätzen am Thunersee. Schliesslich passiert man die Seebeizen in der Bucht und kommt so auf den Strandweg um den Vorsprung zwischen den Buchten von Faulensee und Spiez. 

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Totholz ist bei den Internet-Afficionados ein beliebtes Schimpfwort für papiernen Druckmedien. In der Okölogie ist Totholz ein wichtiges Element. Hier am Strandweg werden kranke oder beschädigte Bäume gefällt und im Wasser liegen gelassen. Das Totholz bietet Nistplätze für Wasservögel, die Äste unter Wasser dienen Fischen als Orte sich zu verstecken und zu laichen und das vermodernde Holz ist Lebensraum für allerlei Krabbeltiere.
Zu diesem Thema durch Schrifttafeln informiert, erreichte ich schliesslich die Spiezer Bucht.

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Nach gemütlicher dreistündiger Wanderung war ich doch hungrig. Glücklicherweise ist das Strandbadrestaurant frei zugänglich und ich gönnte mir zum Thema passend „Fish&Chips“. Vielleicht gehe ich nächstes Jahr hierhin schwimmen, denn ich werde ja, wie schon gesagt, immer „spieziger“. Kleiner Nachteil ist aber der doch recht steile Aufstieg von der Bucht zum Bahnhof.

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