La grande citrouille

KuerbisIch war schon einige Zeit neugierig, was es mit dem Spaghetti-Kürbis auf sich hat. Vor einiger Woche erhielt ich einen und den habe ich am Dienstag Abend zubereitet. Das zugehörige Rezept empfahl ein Gratin und das geht so: Kürbis längs halbieren, entkernen und die Höhle mit Reibkäse (ich nahm Käsekuchenmischung) und Rahm füllen. Die Kürbishälften bei 180 Grad eine Stunde im Backofen garen lassen. Damit das Ganze auch braun wird, die letzten zehn Minuten die Glühstäbe anstellen.
Jede Kürbishälfte ist eine Portion und man kann sie gleich so auf den Tisch stellen. Mit Messer und Gabel lässt sich dann der Kürbis auskratzen. Leider lassen sich die Fasern, die dem Kürbis den Namen geben, nicht ganz so Spaghetti-mässig um die Gabel wickeln, wie ich gehofft hatte. Garzeit würde er vielleicht auch etwas mehr vertragen, aber auch die härteren Stücke waren gut bekömmlich. Da sowieso noch Käse übrig bleibt, würde ich beim nächsten Mal noch etwas Käsesauce separat machen, damit man nachfüllen kann. Pur ist der Kürbis halt etwas fade.
Der Titel ist eine Anspielung auf den Film „La grande vadrouille“, den mein Cousin benutzt hatte. In diesem Film mit Bourvil und Louis de Funès, der während der Besetzung Frankreichs spielt, bewerfen die Helden bei einer Verfolgungsjagd ihre Verfolger mit Kürbissen und hängen sie so ab.

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