Schwarz-Weiss

Ja, es geht wieder mal um Schach. Diesen Sonntag fand die Bernische Schnellschachmeisterschaft in Thun statt. Gespielt wurde in drei Jugend- und einer Erwachsenen-Kategorie. Ich war wieder der Turnierleiter am Computer, der die Resultate (fast) immer richtig erfasste. Schwieriger war zum Teil das Erfassen der Namen, die der Sekretär erst aufgeschrieben und mir dann zugeschoben hatte. Mein Russisch, und erst Recht mein Tamil ist zu schlecht, um die korrekte Schreibweise der entsprechenden Namen beurteilen zu können.
A propos Tamil. Da fragte ich mich, ob es schon an Rassismus grenzt, wenn ich den Jungen, der mir „Brätt füüf, gwunne!“ sagt, nicht nach dem Namen frage, weil ich annehme, er sei nicht jener, der Mani heisst. Es waren auch einige Welsche dabei und einer fragte mich, wie er die Schachuhr stellen kann. Nein, nicht die digitale, die analoge. So weit sind wir also schon – wie sollten die mechanischen Uhren besser bei den „Alten“ hinstellen.
Einer dieser „Alten“ meldete mir seinen Sieg mit der Bemerkung, sein Gegner habe aufgegeben, nachdem er seine Dame verloren hatte. Wir Schachspieler sind halt schon Pantoffelhelden. Ohne Frau kommen wir nicht weiter – zumindest nicht, wenn der Gegner sie noch hat. Etwas anderes ist natürlich der Damentausch – also, wenn beide Damen vom Brett gehen.
Ebenfalls schwarz-weiss ging es zuhause weiter: Nacht und Schnee.

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