Eitler Tand

Da zerbreche ich mir den Kopf, worüber ich schreiben könnte, ohne das Thema der Woche, das mir schon längst zum Halse raus hängt, anzusprechen. Da kommt mir Twitter doch noch zu Hilfe, mit einem hübschen Tippfehler. Einer, der zum Thema Landwirtschaft schreibt, erwähnt, dass die Tierhaltung in Entwicklungsländern wichtig zum erarbeiten von mehr Wohlstand ist. Tiere, die ihr Futter auf der Weide selbst finden, denn müsste man Futter zukaufen, sähe die Rechnung wieder anders aus. Er schreibt: „Tierhaltung schafft mehr Wohltand“. Er nimmt quasi vorweg, was kommt, wenn der Wohlstand das Nötige und Nützliche überschreitet.
Eitler Tand, ein veralteter Begriff für Dinge, die zwar schön, aber unnütz sind. Oder auch nur kitschig. Ausserdem kann Tand auch überflüssiges Geschwätz bedeuten – womit wir fast wieder beim so sorgsam vermiedenen Thema wären.

IMG_3254

Auch die Schachfiguren tändeln gerne mit eitlem Tand.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s