Fastenwoche im Bregenzerwald (3/3)

Im Vorarlberg war das Wetter übrigens genau so schön, wie bei uns. Nur am Samstag regnete es nachmittags leicht. Das störte aber auf der Wanderung niemanden, nur konnte man danach nicht noch auf dem Liegestuhl in der Sonne liegen.
Um 18 Uhr gab es Abendessen und man hatte die Auswahl zwischen einem Frucht- und einem Gemüsesaft. Ich wählte immer ersteren, denn ausser Rüebli habe ich nicht gerne Gemüse im Saft. Am Tisch plauderten wir zusammen über den vergangenen Tag oder erzählten, was wir sonst tun. Unser häufigstes Gesprächsthema war aber das Essen. Wir sprachen von Gemüse, Früchten und Vollkornbrot, aber auch von Pizza, Chips und Bier – ohne aber deswegen Hunger zu bekommen.
Das Abendprogramm war sehr vielfältig: Acrylmalen, Volkstanz, Pilates, Yoga, Meditation. Malen mochte ich nicht und statt tanzen ging ich mal in die Sauna. Die war auch täglich eingeheizt. So war man meistens um 20 Uhr reif zum Rückzug. Ich las jeweils noch ein bisschen und einmal schaltete ich den TV ein.
Am Montag Mittag war es soweit:

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Fastenbrechen: Die erste feste Nahrung – ein gedämpfter Apfel. Das sieht im ersten Moment nicht spektakulär aus, aber den jetzt herunterschlingen täte dem Magen gar nicht gut. So isst man den Apfel tatsächlich in aller Ruhe mit Messer und Gabel und geniesst jeden Bissen. Das Primeltöpfchen auf dem Bild ist das Abschiedsgeschenk der Hotels, als Erinnerung an die Fastenwoche.
Abschied war allerdings noch nicht angesagt, der Tag ging noch nach Plan weiter. Zum Abendessen eine Grünkernsuppe (habe ich bereits nachgekocht) und am nächsten Morgen schliesslich wirklich die Abschiedsmahlzeit.

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Ja, gesunde Ernährung wäre einfacher, hätte man jemanden, der einem jeden morgen ein so schön angerichtetes Müesli serviert. Aber jetzt hat mich und die anderen Teilnehmer der Alltag wieder – einige meiner Tischkollegen arbeiten sogar diese Woche wieder. Wir haben ein paar Ernährungstipps und Rezepte mitbekommen und ich versuche wenigstens den Rest meiner Ferienwoche noch in diesem Sinn weiterzuführen. Oder doch länger? Natürlich! Nicht so konsequent wahrscheinlich, aber doch einigermassen.

Was ich gemacht habe nennt man übrigens Heilfasten nach Buchinger oder schlicht Saftfasten und gemacht habe ich es hier: fastenkur.at

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