Ausmisten mit Herrn Einstein

Nun ja, eigentlich müsste es heissen: „Beim Ausmisten Herrn Einstein angetroffen“, respektive ein Zitat von ihm. Das Buch, wegen dessen ich im Keller war, habe ich zwar nicht gefunden, aber eine Kiste voller alter Uni-Scripte. Dreissig Jahre waren die alt und ich habe sie wohl nur ein einziges Mal wieder berührt: Bei der Züglete vor zwanzig Jahren. Zeit also, die Sachen endlich zu entsorgen. Aber man entsorgt natürlich keine Schriftsachen ohne sie noch ein letztes Mal durchzublättern.
FotoWahnsinn, was ich damals am Sekundarlehramt alles gelernt habe. Gelernt, es zu lehren, was in dieser Form nie geschehen ist. Im Order „Physik-Didaktik“ fand ich also den Herrn Einstein.
Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen.
Man könnte dieses Zitat gut als Leitgedanken des Lehrer-Seins betrachten. Er soll sich sein Staunen und seine Neugier erhalten und diese Haltung weitergeben. Alles andere ist Technik – oder eben, Didaktik.
Diese und die vielen anderen Papiere werden bald ihren Heizwert von sich geben. Der Inhalt aber bleibt, nicht zuletzt auch dank dem Internet, erhalten.

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