50 mal schattiert

50 mal ist nichts passiert.
Am letzten Freitag waren wir beim Stammtisch in der Kino-Beiz in Spiez. Es waren auffallend viele Frauen anwesend, die vor der Abendvorstellung noch etwas tranken. Am einen Tisch wurde sogar Prosecco geschlürft.
Der Grund war klar: 50 Shades of Grey – Der Film, der angeblich so schlecht ist, dass jeden Tag in jeder Zeitung ein Artikel darüber erscheint. Sexologinnen, Psychologen und andere Be- und Verrufene rätseln darüber, was so viele Frauen an diesen SM-Phantasien fasziniert.
Vielleicht kompensieren sie damit, dass sie im modernen Haushalt zuwenig zu tun haben? So etwas könnte jedenfalls in der letzten Weltwoche stehen, wo ernsthaft ein Artikel mit Titel „Die Kosten der Frau“ erschienen ist. Da die Weltwoche nicht online lesbar ist, kann ich den Artikel nur anhand der Reaktionen darauf beurteilen. Solche, sagen wir mal, frauenunfreundliche Elaborate rufen immer engagierte Feministen auf den Plan, die dann gezwungen sind, die verhasste Zeitung zu lesen, um eine Gegenrede formulieren zu können.
So braucht jeder den andern, wie die Peitsche den Hintern oder das Bier den Humpen. Jedem sein Pläsierchen und mir ein kühles Bierchen.

Ich habe bewusst „Femininist“ (männl.) geschrieben, weil es sich um Philippe Wampfler handelt, der hier in der NZZ über den Weltwocheartikel geschrieben hat.

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