Waterloo

Jacques Neirynck ist ein Belgischer Autor. Er ist schon seit langem Schweizer Bürger und Waadtländer Nationalrat. Sehr zum Missfallen gewisser Kollegen hat er als Alterspräsident die Legislaturperiode mit einer pro-EU-Rede eröffnet.
Eines seiner Bücher heisst „Le Siège de Bruxelles“ und handelt vom Zerfall Belgiens in ein wohlhabendes Flandern, die EU-Hauptstadt Brüssel und ein verarmtes Wallonien, wobei Wallonien sogleich von Frankreich besetzt wird. Das erste, was die Franzosen machen, ist, dass sie das Waterloo-Denkmal sprengen. Da übertreibt der Dichter wohl, habe ich gedacht, als ich das gelesen haben. Die Aktualität hat mich jetzt eines Besseren gelehrt. Frankreich hat tatsächlich verhindert, dass Belgien eine 2-Euro-Münze zum 200 Jahre Jubiläum der Schlacht von Waterloo herausbringen kann. Die Belgier haben dann flugs eine 2.50-Münze mit dem Motiv geprägt. Diese ist zwar kein offizielles Zahlungsmittel mehr, kann darum aber auch nicht verhindert werden.
Heute denken wir beim Stichwort Waterloo sowieso an das:

Ja, du hörst und siehst richtig. Es ist die französische Version.
Hier noch die Geschichte zur Münze im Spiegel.

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