Planung

„Du solltest dir einen Tagesplan machen, damit du nicht nur noch passiv daheim sitzt“. In etwa diesen Worten warnte mich A. vor den Gefahren des Pensionärsdaseins. Nett, wenn sich Freunde so Gedanken um einen machen, aber so schlecht war der Tipp ja nicht. Also tat ich wie geheissen.
Ich unterteilte den Tag in fünf Teile: Morgen, Vormittag, Nachmittag, Vorabend und Abend. Dann legte ich fest, wann welche Tätigkeiten in diesem Raster Platz haben. So vorbereitet öffnete ich eine Excel-Tabelle mit diesen Tageszeiten als Kolonnen und jedem Kalendertag als Zeile. Von Februar bis Mai füllte ich Feld um Feld mit Training, Einkaufen und Essen, mit Hobbies, diversen Stammtischen und Schachabenden. Einen Tag pro Woche will ich für eine Tagesreise frei behalten, wenn ich in Bern bin, will ich dort noch etwas unternehmen und monatliche Anlässe bedingen manchmal die Verschiebungen eines sonst festgeplanten Termins. Je nach Thema gab ich den Feldern noch verschiedene Farben und als ich fertig war, sicherte ich die Tabelle. Dann schaute ich mir die Sache noch einmal genau an, korrigierte ein paar Sachen, schloss die Tabelle und … und … löschte sie.
Der Tagesplan war gut, aber gleich einen Kalender füllen ist Blödsinn. In den Kalender gehören nur diese Termine, die den normalen Ablauf ändern. Für den Rest gibt es das, was ich mir für den Montag Morgen vorgenommen habe – die Wochenplanung.

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