Durch die „geschlossene“ Tür

Der Zug namens „Lötschberger“ fährt häufig als Doppeltraktion zwischen Zweisimmen und Spiez. Weil an vielen Stationen das Perron zu kurz ist, heisst es in der einen Traktion folgendes:
20160302_103545Natürlich kann man durch die geschlossene Tür auch nicht einsteigen. Ich bin aber trotzdem hineingekommen, weil die Tür doch aufging. Ob das ein Fehler war oder ob die Türen an Stationen wie Oey mit genügend langen Perrons absichtlich entriegelt werden, weiss ich nicht, es ersparte mir aber einen Spurt zur anderen Traktion.
Weil dieser Zugteil Richtung Bern zuvorderst ist, stieg ich dort bei der Passerelle aus und konnte gleich noch einen Blick auf den „Post-Parc“, die neuen Gebäude der Post am Berner Bahnhof, werfen. Eine breite Passage führt jetzt an den Geschäftsgebäuden vorbei zum Postautobahnhof, der jetzt von allen Seiten zugänglich ist.

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4 Gedanken zu “Durch die „geschlossene“ Tür

  1. Wenn du vermehrt mit dem Lötschberger fahren willst, so kann ich dir nur raten, stets die Sinne aufs Äusserste geschärft zu halten. Dieser Betrieb mit Zügen, die in Spiez getrennt werden und jeweils in zwei unterschiedliche Richtungen (Brig und Zweisimmen) weiterflügeln, gepaart mit der Doppeltraktion in Richtung Zweisimmen ist eine Herausvorderung gar sondergleichen. Anzeige, automatische Ansagen, sowie die Informationen des sporadisch auftretenden Zugspersonals im Zug oder auf den Perrons, gehen nicht selten in verschiedene „Richtungen“. Es stehen mir die Nackenhaare im Normalfall kesselweise auf und zeigen lotrecht gen oben. Ich frage mich, ob sich die BLS mit diesem Betrieb nicht etwas zu viel Kies auf den Laster geladen hat.
    Der Zugsteil, der von Spiez bis Zweisimmen angeblich an den Unterwegsbahnhöfen die Türen nicht öffnet, öffnet aber tatsächlich in Wimmis, Oey, Erlenbach und eventuell Boltigen. Man weiss es nicht. Alles inoffiziell oder wenigstens nicht den Ansagen und Anzeigen entsprechend. Wenn du also in Oey in diesen Teil einsteigst und denkst in Lattigen oder Eifeld wieder aussteigen zu können, hast du dich geschnitten. Das du das nicht kannst sagt dir nämlich niemand.

    Der nächste essayeske Text könnte man übrigens zum Thema Tickets machen. Aber lassen wir das. Wahrscheinlich wirst du, solange du die Dienstleistung Zug nur von Oey aus in Anspruch nimmst, erst einmal keine verstörende Abenteuer erleben.

    1. Ich bin ganz froh, dass ich in einer Metropole wie Oey ein- und aussteigen kann, wo der Direktwagen ein kleineres Problem ist. Vor langer Zeit stieg ich ab und zu im Spiezmoos ein. Diese Station gibt es aber, wie die Gasthausbrauerei, deretwegen wir dort einstiegen, nicht mehr.
      Ueber Tickets mache ich mir frühestens im Juli, wenn mein GA ausläuft, Gedanken.

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