Näbe de gleis

Und ab und zue planet si es attentat, loot’s aber glich nie lo gscheh,
do chunnt ere iri gueti chindetstube quer u dr närveschonend café.

Das ist ein Zitat aus dem Lied „Näbe de gleis“ von Patent Ochsner aus ihrem Album „Fischer“. Leider ist unter den 200 YouTube-Videos von den Ochsnern genau dieses nicht dabei. Es handelt von einer Frau, die auf dem Bahnhof herumhängt, zwei Zigaretten kauft (kann man das heute noch?) und besagten nervenschonenden Kaffee. Wenn sie nicht mehr weiss, wie weiter, kommen ihr eben die Attentats-Gedanken.

Warum denke ich an dieses Lied? Nun, mir kommen manchmal auch Gedanken, nach denen ich am liebsten die ganze Welt in die Luft fliegen lassen möchte. Ich habe aber auch eine gute Kinderstube genossen und glaube auch nicht an ein Jenseits, wo man mich für eine solche Tat feiern würde. Ausserdem ist heute der Kaffee in den Bahnhof-Kiosks besser.

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2 Antworten zu Näbe de gleis

  1. Hausfrau Hanna schreibt:

    Jesses, Tinu,
    zum Glück hast du gestern (!) deine Gedanken nicht in die Tat umgesetzt!
    Ich war nämlich in….

    ….T h u n!

    Herzlichen Gruss
    Hausfrau Hanna

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