Archiv für den Monat Mai 2017

Maischluss

Den letzten Tag des Mais habe ich mit einem Spaziergang in dieser Stadt begangen.Bevor ich diese Postkartensicht von Freiburg zu sehen bekam, spazierte ich vom Bahnhof westwärts durch den Boulevard de Pérolles mit der Idee, irgendwo zur Saane hinunter zu kommen. Einen passenden Pfad fand ich denn auch – einen recht steilen – der zu einer Staumauer führte. Der gestaute See, der auch ein Naturschutzgebiet ist, ist der Lac de Pérolles. Hier noch von weiter oben:

Von der Staumauer abwärts kam ich zu einer Abtei, wo ich einen steilen Weg hinaufgehen musste und zu meiner Überraschung eine Nonne kreuzte. Wieder abwärts ging es auf einem Strässchen namens Planche Supérieure, von wo ich obige Aussicht genoss.
Diese Strasse endet in einen Platz vor der Kirche St. Jean. Es sieht wie eine eigenes Städtchen aus.

Hier konnte ich den Bus zurück zum Bahnhof nehmen. Ich hatte noch etwas anderes vor: Eine Busfahrt nach Schwarzenburg. Es war eine schöne Überlandfahrt. Ein Bus, der nicht häufig fährt. Nicht verwunderlich, waren doch nur drei Passagiere nach Schwarzenburg.

Ich bring ihn heim

Es ist vollbracht. Ich habe die heutige Partie gewonnen und somit den ersten Platz im Seniorenturnier II gehalten. So darf ich diese Trophäe nach Hause nehmen. Das hatte ich schon lange nicht mehr, was allerdings auch daran liegt, dass ich schon lange kein solches Turnier mehr gespielt habe.
Das ich diese Turnierkategorie gleich beim ersten Mal gewonnen habe, hat auch einen Nachteil. Es ist jetzt wohl Ehrensache, dass ich mich „Grösserem“ stelle und nächstes Jahr in der ersten Seniorenkategorie oder in einer der „normalen“ Kategorien, Hauptturniere genannt, spiele. Wegtechnisch wird es besser gehen als dieses Jahr, denn das Turnier wird in Ittigen stattfinden – im „Haus des Sports“ notabene.

Die heisse Phase

Diese Skulptur hier zeugt davon, dass es hier einmal sehr heiss zuging.

„Hier“ ist der Sälipark in Olten, zu dem auch das Hotel Arte gehört, wo das Schachturnier stattfindet und wo einst die Giesserei von Roll stand.
In einem Schachturnier ist die zweitletzte Runde meist die heisseste – nicht nur, wenn es draussen fast 30 Grad ist. Es entscheidet sich, wer noch Chancen auf einen Klassensieg hat und wer seine Ambitionen begraben muss. In meiner Kategorie ist der Sieger noch nicht bestimmt. Ich führe mit einem halben Punkt Vorsprung und spiele voraussichtlich morgen gegen den Zweiten. Somit gilt für mich: Verlieren verboten!

Punkte an der Aare

Bereits suche nicht nur ich einen Platz am Schatten. Bei diesem Bänklein beim Bahnhof Olten fand ich einen. Ich konnte bereits auf den zweiten Sieg zurückblicken und fragte mich, ob es so weiter gehen konnte. Das zeigte sich schon bald, denn der Freitag ist bei den Senioren der einzige Tag mit zwei Runden.
Und? Ja, ich schaffte es und jetzt bin ich Erster meiner Kategorie. Jetzt bin ich natürlich unter Druck, denn die Führung abgeben tut ja keiner gerne. Morgen wissen wir mehr.

Die Ruhe…

… vor dem Sturm. Korrekt wäre eigentlich „… vor der nächsten Ruhe“, denn sobald das Schachturnier begonnen hat, ist es wieder ganz still.
Meine erste Partie unter der Ettikette „Schachsenior“ verlief erfolgreich. Allerdings auch ein Pflichtsieg, denn in der ersten Runde eines Turniers spielt systemmässig die obere Hälfte gegen die untere. Am Freitag wird es härter, denn dann werde ich Gegner in vergleichbarer Stärke gekommen.
Das Kongresshotel Arte in Olten ist ein guter Spielort. Fünf Minuten vom Bahnhof weg und neben einem Einkaufszentrum. Dort kann ich die nächsten zwei Tage auch ein Picknick besorgen.

Doppeldecker statt Schiff

Bei diesem schönen Wetter aufs Schiff gehen, hätte mich durchaus gereizt. Es ist auch schon wieder einige Jahre her, als ich mit diesem Schiff nach Thonon rüber fuhr. Allerdings ist Thonon nicht besonders spektakulär, so dass ich nächste Mal lieber Evian ansteuere. Ich setzte mich also in Ouchy auf ein Bänkchen, ass ein Sandwich und schaute dem Schiff nach, wie es zum gegenüberliegenden Ufer entschwand.
Als ich in Lausanne ankam, hätte ich mit der Metro zum Hafen runterfahren können. Stattdessen ging ich zu Fuss, teils neben, teils über der Trasse. Hier das einzige oberirdische Stück.Nach dem ich die Strandatmosphäre genossen hatte, ging ich zur Metro zurück und fuhr die ganze Strecke bis zur anderen Endstation „Epalinges-Croisette“. Dort startet der Bus nach Moudon, ein Doppeldecker, den ich damals auf meiner Schweiz-Wanderung für eine Teilstrecke benutzt habe. Er fährt von Epalinges über den Pass Chalet-à-Gobet, fast alles auf der Hauptstrasse Nr 1. Ich sass natürlich im Oberdeck und konnte den Gegenbus knipsen.Auf den restlichen Heimweg machte ich mir ein bisschen ein Gewissen, dass ich als Rentner am Abend in sonst schon vollen Pendlerzügen reise, was ich morgens vermeide. Aber da wurde mir klar, dass zwischen Morgen und Abend ein Unterschied ist: Berufspendler verlassen das Haus in der Regel vor 9 Uhr, Freizeitpendler danach. Am Abend wollen aber alle bis 20 Uhr zuhause sein.

Knabbereien

Gleich drei verschiedene Produkte von Dar-Vida wurden mit heute vor dem Bahnhof in die Hand gedrückt. Es hätte für ein Abendessen ausgereicht, aber ich hatte schon etwas nach dem Training eingekauft. In die Stadt ging ich nur noch, um bei Coop ReKa-Checks einzukaufen, für die Verlängerung des GA. Da der Maximum-Bezug 3000 Franken ist, muss ich morgen noch einmal antreten. Dann kann ich am SBB-Schalter die Checks wieder abgeben.
Früher war die Limite übrigens bei 1000 Franken, wie ich hier beschrieben habe.