Die Woche vom 2. – 8. Dezember

Sonntag

„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt!“ – Bei mir brennen wieder Amnesty-Kerzen, die ich noch notfallmässig im Claro-Laden in Thun besorgt habe. Im Laden haben sie dafür eine eigene Kasse und die Verkäuferin musste meine Hunderternote erst in ihrer Kasse wechseln um die Amnestykasse zu füllen und mir Wechselgeld zu geben.
Aber das war vorher. Jetzt regnet es.

Montag

Die Backwoche beginnt. Zuerst gehe ich aber noch essen mit A., ins Krafttraining und kaufe noch letzte Waren ein. Gestartet wird dann ganz gemütlich: Änischräbeli aus Fertigteig.

Dienstag

Heute sind Zimtsterne und Marroni-Guetzli dran. Zwei Fertigteige, aber immerhin sind die Zimtsterne von Hand glasiert – was man ihnen auch ansieht. Dann kommen noch Mailänderli und den Teig mache ich neuerdings selbst.
Am Abend geht es noch an den Brauerstamm. Ich habe nichts eigenes dabei, aber J. präsentiert sein Weihnachtsbier, ein Coffee-Stout. Die Reaktionen sind positiv.

Mittwoch

Der Backmarathon geht weiter. Schwabenbrötli und Wiener Kolatschen. Beides Kügelchen mit einem Gelée-Güpfli. Erstere aus Haselnussteig mit Johanisbeergelée, letztere aus Sablé-Teig mit Quittengelée. Am Abend steche ich noch Brunsli aus und rolle Pfeffernüsse. Beide müssen über Nacht trocknen.

Donnerstag

Fertig gebacken! Noch ein Beweisfoto gemacht und gepostet. Am Nachmittag ist Stammtisch in Spiez. Erstes Gesprächsthema ist, dass der Wirt eines Restaurants in Interlaken, in das wir früher öfters gegangen sind, gestorben ist. Er war gleich alt, wie J. und ich. Am heftigsten diskutiert wurde aber die Frage, ob Bierrettich eine vollwertige Mahlzeit ist. Bei Bier ohne Rettich sind wir uns einig.

Freitag

Heute bringen die WDR-Radios wieder einmal ein „Zeitzeichen“ von Conrad Zander, dem Schweizer Historiker. Es handelt von Cicero, dessen Todestag heute ist. Etwa einmal im Jahr, kommt man in den Genuss einer solchen Viertelstunde voller Wortwitz und Pathos. Darum hier der Podcast.

Samstag

Für die Bierfreunde ist bereits Weihnachten. Ein schwarzes Bier mit leichtem Kaffee-Geschmack und die bereits ausführlich beschriebenen Guetzli. Vierzehn Leute waren dabei, wobei ich zwei kleine Mädchen nicht zählen sollte, denn die nahmen natürlich kein Bier – Guetzli und Nüsse hingegen schon.

 

 

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