Die Woche vom 6. – 12. Januar

Sonntag

Gestern und heute den fünften Rabbi-Klein-Krimi gelesen. Eine Krimi-Serie, die in der jüdisch-othodoxen Gemeinde in Zürich handelt. Der Titel spielt immer auf eine Bibelstelle (der Thora – für uns das alte Testament) an. Diesmal „Im Tal der Gebeine“.
Diese Bücher sind doppelt interessant. Sie vermitteln Einblick in das Leben einer jüdischen Familie (auf seriöse, statt wie bei „Wolkenbruch“ humoristische Weise) und bietet einen klassischen Who-Done-It-Plot, wie man es bei Krimis mag. Der Rabbi ist zudem kein Superdedektiv, sondern er macht immer wieder Fehler, löst aber das Rätsel trotzdem.
Der Autor ist übrigens Alfred Bodenheimer.

Montag

Heute sehe ich tatsächlich einen jungen Typen, ca. 18-jährig, der zu seinen Sneakers normale Socken trägt. Also keine Füsslinge und nackte Knöchel.
Das man das noch darf …

Dienstag

Es schneit und schneit. Heute Abend ist Thuner Heimbrauerstammtisch und ich überlege, darauf zu verzichten. Der Lokalwetterbericht zeigt aber an, dass die Schneierei exakt um 18 Uhr vorbei sein soll und – Überraschung – es stimmt. Also fahre ich doch noch nach Thun an den Stammtisch, wo, passend zur Jahreszeit, etliche dunkle Biere zu degustieren sind. Meines ist noch nicht reif, es folgt am Februartreffen.

Mittwoch

Zu Hause sitzen und dem Schneetreiben zuschauen. Die Bahnen haben am Mittwoch Nachmittag offen für die Schulen. Die dürfen jetzt Skifahren auf Neuschnee üben. Die nächsten Tage sollen besser sein.

Donnerstag

Relativ schönes Wetter, so dass ich beruhigt nach Spiez fahren kann, an unseren Bierklubstammtisch. E. erzählt von den Ferien auf den Malediven. Jeden Tag Fisch – ganz nach ihrem Geschmack, denn sie isst kein anderes Fleisch. (Ich unterscheide nicht zwischen Fisch und Fleisch. Für mich ist beides Muskelgewebe.)
Ich habe vorher etwas eingekauft. Nicht viel, denn am nächsten Dienstag ist 10%-Seniorentag. Mein Erster.

Freitag

Brot holen im Lädeli. Franco ist ganz aufgeregt – soweit man bei seinem Temperament zwischen aufgeregt und normal unterschieden kann. Heute Abend „eröffnet“ er den Pizza-Ofen. Er ist schwer enttäuscht, dass ich nicht komme. Ich verspreche ihm, nächste Woche sicher einen Pizza zu bestellen.

Samstag

Heute wird Schach gespielt. In der Gruppenmeisterschaft, also in Vierer-Mannschaften. Zwei Kollegen haben schon remis gemacht, als ich deutlich besser stehe. Aber ich schaffe es mit nur zwei Zügen alle Vorteile zunichte zu machen und der Gegner nutzt die Chance, mir jetzt remis anzubieten. Bevor ich noch einen Fehler mache, nehme ich an. Jetzt hängt alles an unserem Mannschaftsleiter. Der aber steht schlecht und verliert und so verliert die ganze Mannschaft.
Ich beruhige mich mit einer Reise zum Mond, d.h. mit dem Themenabend auf Arte.

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