Die Woche vom 20. – 26. Januar

Sonntag

Ab heute trage ich nur noch unser Jubiläums-T-Shirt. Tag und Nacht! Nein, nicht wirklich, obwohl die Grösse XXL fast als Nachthemd taugt. Ich habe gleich fünf davon gekauft, denn ich will nicht, dass der Schachklub darauf sitzen bleibt.

Montag

Ich habe gesündigt. Gut, das tue ich öfters – meist im kulinarischen Sinn. Aber diesmal habe ich mich, trotz Gejammer über die finanzielle Situation, zu einer eigentlich überflüssigen Ausgabe hinreissen lassen.
Das „Problem“: Um DAB-Radio zu hören, hatte ich nur den kleinen Emfänger mit einer eher unpraktischen Fernbedienung. Wie schöne wäre es, eine Anlage mit DAB-Empfang zu haben, habe ich mir gesagt und eine solche gekauft. So habe ich 130 Franken für die Bequemlichkeit geopfert und höre ab sofort wieder mehr Schweizer Sender.
Die alte Anlage steht jetzt im Gemeinschaftsraum und dient auch den Nachbarn. Dank Bluetooth kann man darauf Musik direkt ab Computer oder Smartphone abspielen.

Dienstag

Heute mache ich einen Kurztrip nach Luzern. Kurz nicht zuletzt, weil es zum herumspazieren zu kalt ist. So mache ich eine Stadtrundfahrt mit verschiedenen Buslinien und merke mir, welche Quartiere ich einmal zu Fuss erkunden möchte.
Wie in anderen Städten fällt auch hier auf, wie viel gebaut wird. Und wie viele Neubauten, Wohnblocks und Bürohäuser, es überall hat. Da versteht man langsam, warum die Zersiedelungsinitiative der Grünen auch bei konservativen Bürgern Zustimmung findet.

Mittwoch

Ein Experiment über dessen Resultat ich den Donnerstag-Artikel schreibe.
Am Abend mache ich mir noch Gedanken über Greta Thunberg und darüber ob ihre persönliche Zukunft vielleicht mehr vom Medienrummel um sie, als vom Klimawandel gefährdet ist.

Donnerstag

Stammtisch in Spiez. Aber vorher fahre ich noch nach Frutigen. Ich muss den Pokal unserer Vereinsmeisterschaft gravieren lassen. Da ich eine Stunde Aufenthalt habe, kaufe ich gleich dort ein. Den grossen Rucksack habe ich ja dabei.

Freitag

Heute ist im Bund ein Interview mit dem Küchenchef der „Eisblume“, die jetzt schliesst, zu lesen. Ich habe einige Male dort mit A. gegessen und das Restaurant auch immer gelobt. Trotzdem ist meine Liebe zur „Eisblume“ erkaltet. Ich kann mit dem, was ich „Praliné-Küche“ nenne, nichts mehr anfangen. So schön ein Siebengänger ist – mir ist ein klassischer Dreigänger, mit Tellern, die mehr nach Essen, als nach Gemälde aussehen, lieber. Schon fast ein traumatisches Erlebnis war für mich, als ich damals in der „Eisblume“ ein Stückelchen Geflügel mit einem Gräslein und drei (DREI!) Schupfnudeln serviert bekam.

Samstag

Zweiter Versuch: Ich habe neues Kokosfett gekauft und mache heute noch eine Serie Schlüferli. Diesmal sind sie ohne Vorbehalt geniessbar und ich nehme am Abend welche mit, um sie einem befreundeten Ehepaar zu schenken. Wir sind nämlich zum Treverwurst-Essen verabredet. Das ist alles andere als „Praliné-Küche“.

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s