Die Woche vom 27. Januar – 2. Februar

Sonntag

Die Hauptarbeit des Tages  besteht darin, die Treberwurst vom Vortag zu verdauen. Daneben bereite ich das Vereinsturnier unsers Schachklubs vor, welches am Donnerstag beginnt. Am Abend, nach dem Zvieribier, verteile ich noch Schlüferli an die Nachbarn. Meiner Linie zuliebe.

Montag

Es hat die ganze Nacht geschneit. Die Fahrt am Mittag nach Thun ist so eine richtige „Winterwonderland“-Tour. Nur Einkaufen ist angesagt: Post, Apotheke und Aldi. Letzter u.a. weil LED-Birnen im Angebot sind. Die brauchen wir für unser Treppenhaus.

Dienstag

Ein öV-Trip nach Bern. Ganz konsequent mit dem Postauto zum Bahnhof. Ich habe keine Einkaufabsichten in Bern – nur etwas spazieren und die neue Buslinie 22 ausprobieren. Sie führt von Brünnen über Land via Bottigen nach Niederwangen und weiter nach Köniz und Wabern. Dort, an der Tramendstation steht ein Automat, aus dem man Waren des nahen Bauerhofes beziehen kann. Ein Apfel kostet 80 Rappen – Bezahlung mit Karte.
Auf meiner Tour de Berne fahre ich auch noch im neuen Doppelgelenkbus, sehe zweimal einen jungen Typen in kurzen Hosen und einen Mann der laut telefoniert. Letzteres wäre nichts besonderes, wenn er die Lautsprechfunktion des Handys benutzte. Nein, er telefoniert über die Anlage seines Autos, so dass man weitherum seinen Gesprächspartner hören kann. Zum Schluss noch einen Cheeseburger beim krummen M. Znacht gibt’s keines mehr.

Mittwoch

Essen mit A., heute panierter Brie mit Salat. Feine Sache. Vorher war ich einkaufen – da ich am Bahnhof parkiert habe bei Denner, um die Einkäufe gleich wieder ins Auto zu bringen. Aber Denner hat, oh Schreck, kein Ruchmehl. Das brauche ich nämlich für das Apfelbrot, das ich am Abend backen will. So muss ich nach dem Essen noch ins Migros.

Donnerstag

Den Pokal, den ich letzten Donnerstag zum Gravieren gebracht habe, holen. Diesmal mit Auto, denn ich mag heute nicht eine Stunde in Frutigen herumhampeln. Ausserdem will ich noch ins Reisebüro. Nachdem ich den Plan schon fast wieder aufgegeben habe, gehe ich doch einen Sprachaufenthalt buchen: Zwei Wochen Brighton, im Oktober.
Am Abend startet noch unsere Vereinsmeisterschaft im Schachklub. Ich spiele gegen einen der stärksten, unseren Präsidenten. Aber statt einer schnellen Entscheidung wird es eine lange Partie bis halb elf bis ich die Waffen strecken, resp. den König hinlegen muss.

Freitag

Der 1. Februar ist kein Frühlingstag: es schneit.
Heute beginnt auch das vierte Jahr meiner Pensionierung. Es geht mir nach wir vor gut und ich langweile mich nur sehr selten.
Und weil es draussen noch Winter ist, hole ich mir den Sommer auf den Teller – mit einem Provençale-Kuchen.

Samstag

Heute Nachmittag hätte ich Schach spielen sollen. Aber der Mannschaftsleiter hat die Termine, an welchen ich abgesagt habe, verwechselt. So bin ich halt nicht aufgestellt, was nicht so tragisch ist.
Ganz ohne Schach verläuft der Tag trotzdem nicht, denn ich muss heute die Stadtmeisterschaft, die am Montag beginnt, vorbereiten.

 

 

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