Samurai, Samurai!

Das wollte ich sehen. Japan als Gast bei der Muba. Der letzten Muba – und die wollte ich natürlich auch sehen.Leider waren die Samurai-Rüstungen das einzig sehenswerte. Ein wenig Kunsthandwerk gab es noch, aber dominant waren die Stände mit Tee, Gewürzen und Trockenfrüchten. Etwas was genau so gut zu China, Thailand oder Indonesien passt. Nicht einmal touristisch gab der Ausstellungsteil etwas her.
Andere Sonderausstellungen, wie die Terrarien mit diversen Krabbeltieren, CBT-Hanf oder Gastkanton Appenzell waren interessanter. Die Mitmach-Stände für Kinder interessiert mich zwar nicht, aber ich hörte einiges Lob. Dann gab es die üblichen Sachen wie Möbel, Haushaltgeräte (aber keine Unterhaltungselektronik) und natürlich die Degustation, wo ich mir auch ein „Unser Bier“ gönnte.
Sich selbst machte die Muba auch zum Thema. Es gab diverse Stände mit alten Plakaten und Wochenschauen zur Entwicklung der Messe. Jetzt ist also Schluss und sie wird wahrscheinlich nicht fehlen. Die Zukunft gehört wohl eher den Thema-Messen wie Ferienmesse, Gesundheitsmesse etc. Oder Biermesse!

Werbeanzeigen
Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Die Woche vom 3. – 9. Februar

Sonntag

Schnee! Nicht besonders originell, aber wahr.

Montag

Als erstes ist ein Besuch bei der Dentalhygienikerin angesagt. Es gibt wieder eine ziemliche Kratzerei, denn ich habe starken Zahnstein. Sie schärft mir ein, die elektrische Zahnbürste täglich zu benutzen. Nur das helfe.

Dienstag

Essen mit A. Der Hamburger der Woche wird diesmal mit Cole-Slaw, also Kabissalat serviert. Danach noch ein Abstecher nach Bern. Der Höhepunkt dann aber auf der Rückfahrt. Da gelingt mir ein interessantes Foto.

Mittwoch

Am Dienstag hat ein Twitterer von der Fahrt mit der Südostbahn geschwärmt. Das mache ich heute auch. Via Zürich nach Rapperswil, dann mit der Südostbahn nach Luzern und wieder nach Hause. Sonne sehe ich nur auf der Hochebene von Rothenturm. Versprach der Wetterbericht nicht mehr? Wie dem auch sei – beim in den Nebelschauen aus den Intercities kann ich über meinen Blog nachdenken. Den will ich noch ein bisschen durchkämmen und alten Plunder löschen.

Donnerstag

Heute Stamm in Spiez. Ich nehme das Abstimmungscouvert mit um es beim Gemeindehaus einzuwerfen. Das vergesse ich natürlich und muss es auf der Heimfahrt machen.
Dafür denke ich daran, den Hometrainer bereitzumachen. So verdampfe ich am Abend die beiden Biere vom Nachmittag. Hoffe ich jedenfalls.

Freitag

Kühlschrank abtauen steht auf dem Programm. Schliesslich macht man das am besten, wenn man die Ware auf den Balkon stellen kann.
Nicht abgetaut, aber etwas umgeräumt wird immer noch mein Blog. Meine Reiseberichte werden zu sogenannten Seiten, d.h. zu Teilen des Titelmenus. Wenn alle Links stimmen, kann ich den Reiseblog löschen.

Samstag

Den Tag eröffne ich mit einer halben Stunde Hometrainer. Der Rest des Tages geht mir auf den Geist – pardon – ist für den Geist. Ich höre Podcasts und lese ein bisschen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Energie!

Bevor die Welt untergeht kommt ein Energiestrahl aus dem Universum und holt die Rechtgläubigen:
Das ist anscheinend am Dienstag Abend geschehen. Die Auserwählten haben sich hinter dem Stockhorn versammelt und die Erde verlassen. Die Idee, dass wir jetzt alle Verschwörungstheoretiker los sind, ist bestechend, aber wohl zu optimistisch. Es sind sicher noch genügend übrig geblieben.
Fast noch schlimmer als in den Fängen eine UFO-Sekte zu sein, ist es, den Social-Media gehorchen zu müssen. So verlangt Flickr von mir, mein Foto-Archiv auf 1000 Bilder zu verkleinern, wenn ich nicht zahlen will. Ich habe somit das Vergnügen, knapp 1400 Bilder durch zu achern und jene zu löschen, die ich nicht online brauche.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Die Woche vom 27. Januar – 2. Februar

Sonntag

Die Hauptarbeit des Tages  besteht darin, die Treberwurst vom Vortag zu verdauen. Daneben bereite ich das Vereinsturnier unsers Schachklubs vor, welches am Donnerstag beginnt. Am Abend, nach dem Zvieribier, verteile ich noch Schlüferli an die Nachbarn. Meiner Linie zuliebe.

Montag

Es hat die ganze Nacht geschneit. Die Fahrt am Mittag nach Thun ist so eine richtige „Winterwonderland“-Tour. Nur Einkaufen ist angesagt: Post, Apotheke und Aldi. Letzter u.a. weil LED-Birnen im Angebot sind. Die brauchen wir für unser Treppenhaus.

Dienstag

Ein öV-Trip nach Bern. Ganz konsequent mit dem Postauto zum Bahnhof. Ich habe keine Einkaufabsichten in Bern – nur etwas spazieren und die neue Buslinie 22 ausprobieren. Sie führt von Brünnen über Land via Bottigen nach Niederwangen und weiter nach Köniz und Wabern. Dort, an der Tramendstation steht ein Automat, aus dem man Waren des nahen Bauerhofes beziehen kann. Ein Apfel kostet 80 Rappen – Bezahlung mit Karte.
Auf meiner Tour de Berne fahre ich auch noch im neuen Doppelgelenkbus, sehe zweimal einen jungen Typen in kurzen Hosen und einen Mann der laut telefoniert. Letzteres wäre nichts besonderes, wenn er die Lautsprechfunktion des Handys benutzte. Nein, er telefoniert über die Anlage seines Autos, so dass man weitherum seinen Gesprächspartner hören kann. Zum Schluss noch einen Cheeseburger beim krummen M. Znacht gibt’s keines mehr.

Mittwoch

Essen mit A., heute panierter Brie mit Salat. Feine Sache. Vorher war ich einkaufen – da ich am Bahnhof parkiert habe bei Denner, um die Einkäufe gleich wieder ins Auto zu bringen. Aber Denner hat, oh Schreck, kein Ruchmehl. Das brauche ich nämlich für das Apfelbrot, das ich am Abend backen will. So muss ich nach dem Essen noch ins Migros.

Donnerstag

Den Pokal, den ich letzten Donnerstag zum Gravieren gebracht habe, holen. Diesmal mit Auto, denn ich mag heute nicht eine Stunde in Frutigen herumhampeln. Ausserdem will ich noch ins Reisebüro. Nachdem ich den Plan schon fast wieder aufgegeben habe, gehe ich doch einen Sprachaufenthalt buchen: Zwei Wochen Brighton, im Oktober.
Am Abend startet noch unsere Vereinsmeisterschaft im Schachklub. Ich spiele gegen einen der stärksten, unseren Präsidenten. Aber statt einer schnellen Entscheidung wird es eine lange Partie bis halb elf bis ich die Waffen strecken, resp. den König hinlegen muss.

Freitag

Der 1. Februar ist kein Frühlingstag: es schneit.
Heute beginnt auch das vierte Jahr meiner Pensionierung. Es geht mir nach wir vor gut und ich langweile mich nur sehr selten.
Und weil es draussen noch Winter ist, hole ich mir den Sommer auf den Teller – mit einem Provençale-Kuchen.

Samstag

Heute Nachmittag hätte ich Schach spielen sollen. Aber der Mannschaftsleiter hat die Termine, an welchen ich abgesagt habe, verwechselt. So bin ich halt nicht aufgestellt, was nicht so tragisch ist.
Ganz ohne Schach verläuft der Tag trotzdem nicht, denn ich muss heute die Stadtmeisterschaft, die am Montag beginnt, vorbereiten.

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Kontraste

Es war schon elf Uhr, aber die Häuser waren noch im Schatten. Es ist paradoxerweise der Abendberg, der in der Morgensonne strahlt. Wäre ich zu Hause geblieben, hätte ich nach Mittag noch etwas Sonne auf dem Balkon gehabt.
Aber mittlerweile geht die Sonne jeden Tag eine Minute früher auf und steht am Mittag immer höher, so dass sie bald meine Wohnung ein bisschen wärmt. In drei Monaten ist es mir schon wieder zu heiss.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Die Woche vom 20. – 26. Januar

Sonntag

Ab heute trage ich nur noch unser Jubiläums-T-Shirt. Tag und Nacht! Nein, nicht wirklich, obwohl die Grösse XXL fast als Nachthemd taugt. Ich habe gleich fünf davon gekauft, denn ich will nicht, dass der Schachklub darauf sitzen bleibt.

Montag

Ich habe gesündigt. Gut, das tue ich öfters – meist im kulinarischen Sinn. Aber diesmal habe ich mich, trotz Gejammer über die finanzielle Situation, zu einer eigentlich überflüssigen Ausgabe hinreissen lassen.
Das „Problem“: Um DAB-Radio zu hören, hatte ich nur den kleinen Emfänger mit einer eher unpraktischen Fernbedienung. Wie schöne wäre es, eine Anlage mit DAB-Empfang zu haben, habe ich mir gesagt und eine solche gekauft. So habe ich 130 Franken für die Bequemlichkeit geopfert und höre ab sofort wieder mehr Schweizer Sender.
Die alte Anlage steht jetzt im Gemeinschaftsraum und dient auch den Nachbarn. Dank Bluetooth kann man darauf Musik direkt ab Computer oder Smartphone abspielen.

Dienstag

Heute mache ich einen Kurztrip nach Luzern. Kurz nicht zuletzt, weil es zum herumspazieren zu kalt ist. So mache ich eine Stadtrundfahrt mit verschiedenen Buslinien und merke mir, welche Quartiere ich einmal zu Fuss erkunden möchte.
Wie in anderen Städten fällt auch hier auf, wie viel gebaut wird. Und wie viele Neubauten, Wohnblocks und Bürohäuser, es überall hat. Da versteht man langsam, warum die Zersiedelungsinitiative der Grünen auch bei konservativen Bürgern Zustimmung findet.

Mittwoch

Ein Experiment über dessen Resultat ich den Donnerstag-Artikel schreibe.
Am Abend mache ich mir noch Gedanken über Greta Thunberg und darüber ob ihre persönliche Zukunft vielleicht mehr vom Medienrummel um sie, als vom Klimawandel gefährdet ist.

Donnerstag

Stammtisch in Spiez. Aber vorher fahre ich noch nach Frutigen. Ich muss den Pokal unserer Vereinsmeisterschaft gravieren lassen. Da ich eine Stunde Aufenthalt habe, kaufe ich gleich dort ein. Den grossen Rucksack habe ich ja dabei.

Freitag

Heute ist im Bund ein Interview mit dem Küchenchef der „Eisblume“, die jetzt schliesst, zu lesen. Ich habe einige Male dort mit A. gegessen und das Restaurant auch immer gelobt. Trotzdem ist meine Liebe zur „Eisblume“ erkaltet. Ich kann mit dem, was ich „Praliné-Küche“ nenne, nichts mehr anfangen. So schön ein Siebengänger ist – mir ist ein klassischer Dreigänger, mit Tellern, die mehr nach Essen, als nach Gemälde aussehen, lieber. Schon fast ein traumatisches Erlebnis war für mich, als ich damals in der „Eisblume“ ein Stückelchen Geflügel mit einem Gräslein und drei (DREI!) Schupfnudeln serviert bekam.

Samstag

Zweiter Versuch: Ich habe neues Kokosfett gekauft und mache heute noch eine Serie Schlüferli. Diesmal sind sie ohne Vorbehalt geniessbar und ich nehme am Abend welche mit, um sie einem befreundeten Ehepaar zu schenken. Wir sind nämlich zum Treverwurst-Essen verabredet. Das ist alles andere als „Praliné-Küche“.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Form gut, Inhalt fragwürdig

Ich wollte schon seit längerem wieder mal Schlüferli machen. Am Mittwoch habe ich den Versuch gestartet. Friteuse geputzt, Teig gemacht und Fett…ja, das war das Problem.
Sparsam wie ich bin, wollte ich das Kokosfett, das seit einigen Monaten im Kühlschrank lagert, wieder verwenden. Ich habe es letzten Sommer für Pommes Frites benutzt. Das wird nicht stören, dachte ich.
Doch, es stört! Form und Farbe stimmen, ebenso die Konsistenz. Aber sobald ich eines gegessen habe, bleibt mir ein sonderbarer Nachgeschmack im Mund. Diese Schlüferli kann ich nicht mit gutem Gewissen weiterverschenken. Ich werde also noch ein paar davon, als eine Art Selbstkasteiung, selber essen und den Rest, so leid es mir tut, entsorgen. Das Fett natürlich auch.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen