Blond

Vor vielen Jahren, da war der Schreiberling mit den Nachbarn im Bergrestaurant anlässlich einer Spaghetti-Party. Nach dem Essen trat eine Ländlerkappelle auf. Vier Jungs, die nebst Schottisch und Polka auch mit ein paar moderneren Stücken aufwarteten. Eines gefiel dem Publikum so gut, dass sie es zweimal wiederholen mussten. Alle sangen mit: Hey yeah yeah!

Moral im Topf

Heute war ich wieder im Fitness, aber ganz ohne moralische Konflikte. Was habe ich aber in den beschriebenen Fällen angestellt?
1. Ja, ich habe das Gewicht geändert.
2. Nein, ich habe mich einem anderen Gerät zugewandt.
Zugegeben – mitentscheidend war sicher auch, dass im ersten Fall der Betroffene nichts mitbekam, so dass es mir leichter fiel, ihm einen Streich zu spielen. Im zweiten Fall hätte ich den anderen direkt konfrontieren müssen.

Aber vergessen wir die Moral und kommen zum Fre… pardon, Essen. Der 17. März ist ja St.Patricks-Day, der irische Nationalfeiertag. Darum kochte ich ein Irish Stew. Mit Schwein statt Lamm und mit sonstigem Gemüse.

Ethik im Fitnessraum

Auch beim Kraftraining stosse ich manchmal auf ethisch-moralische Fragen:

1. Alle Geräte haben einen Bildschirm auf dem man einloggt, so dass er einem die Einstellungen und das Gewicht anzeigt. Nach der Übung kann man ausloggen. Tut man das nicht, loggt es nach ca. 30 Sekunden automatisch aus. Nach einer gewissen Anzahl Trainingseinheiten erscheint auf den Bildschirm die Frage: „Gewicht erhöhen?“.
Einmal stand diese Frage noch vom vorherigen Benutzer am Bildschirm als ich dazu kam. Habe ich ja oder nein gedrückt?

2. Ich will zum nächsten Gerät und sehe, dass ein älterer Mann sich langsam auf dasselbe Gerät zubewegt. Ich kann problemlos schneller dabei sein. Habe ich es ihm weggeschnappt?

Die Antwort morgen….

Die freie Wahl

In Deutschland lief vor einigen Tagen ein kleiner Shitstorm, weil eine Krankenkasse Homöopathie bezahlt. Dummerweise antwortete der/die Twitterverantworliche auf die Kritik mit „beweise, dass H. nicht funktioniert“. Eine Aussage mit Shitstormpotential, denn, dass etwas nicht ist, lässt sich nicht beweisen.
Aber zurück zum Thema: Auch bei uns ist via Volksabstimmung die „Alternativmedizin“ in die Grundversicherung gehievt worden. Dies stellt sich auch in der Werbung dar.

Was haben sich die Werber hier wohl gedacht? Wahl zwischen zwei Sorten Nadeln? Ich nehme doch an, dass selbst jemand der auf Akupunktur schwört, bei einer Blutvergiftung eine Tetanus-Impfung vorzieht.
Habe ich „der“ gesagt? Interessant an diesem Plakat scheint mir, dass eine Frau hier die Akupunktur-Türe öffnet. Da bedient man wohl das nicht ganz falsche Cliché, dass vor allem Frauen für esoterische Methoden empfänglich sind. Beim Thema Spitalwahl wird jedenfalls ein Mann abgebildet.

Saisonschluss

So sah unser Skigebiet und das Wiriehorn am Samstag Morgen um 8 Uhr aus:

Sieht gar nicht so schlecht aus und ich habe mir sagen lassen, dass die Pisten im oberen Teil gut fahrbar seien. Die Wiriehornbahnen habe aber trotzdem den Saisonschluss ausgerufen. Zwar mit der Option, nächstes Wochenende noch einmal zu öffnen, aber ich halte das für eher unwahrscheinlich. Die ganze Woche ist sonniges und warmes Wetter vorausgesagt und so werden die Pisten wohl hinwegschmelzen wie… äh, eben .. wie Schnee an der Sonne.