Käferjagd

Heute hatte ich wieder einmal begleitetes Training. Die Trainierin Milica besprach mit mir das Trainingsprogramm – die meisten Geräte mach ich weiter, ein paar neue erklärte sie mir. Dabei sprachen wir auch über den GP-Bern und ich erfuhr, dass Milica als Walkerin beim Altstadt-GP war. Das wegen einer Hüftoperation. Nächstes Jahr wolle sie auch laufen, sagte sie mir.
Im Trainingsraum macht man bekanntlich keine Bilder, darum hier ein roter Käfer, den ich einmal verfolgt habe. Mit gütiger Mithilfe des Regionalexpresses Zürich-Bern

ESC III

Da habe ich ganz ungewollt den Sieger und dein Zweiten schon präsentiert. Ich könnte jetzt einfach die Dritten zeigen, das Sun Stroke Project aus Moldau, die ich auch ganz lustig fand. Aber ich will auch noch eine Frau berücksichtigen, nämlich jene aus Armenien:

Moderne Musik mit folkloristischem Einschlag kann mich immer wieder begeistern. Darum gleich weiter im Takt:

Techno-Ladies treffen Volksmusik-Orchester! Das Warten auf die Jury-Abrufe dauerte zwar eine Ewigkeit, aber dieser Interval-Act entschädigte den an neuen Tönen interessierten Zuschauer.
Als dann endlich um halb eins das Resultat bekannt war und schliesslich Salvador mit Schwester Luisa das Siegerlied noch einmal vortrug, da musste auch ich noch ein Tränchen verdrücken.

Sportliche Beute

Was man als GP-Teilnehmer alles bekommt:
Ein paar Handschuhe, mehr oder weniger sportliche Nahrung, Waschmittel, ein Migros-Rucksack (Motiv „Milchpackung“, ausgerechnet mir Milchverächter) und die Medaille, meine zwölfte.
Aber das Wichtige ist natürlich der Lauf. Die Sonne schien und ich kam einigermassen vorwärts. Mit 34:36 habe ich zwar die drittschlechteste von bisher zehn Laufzeiten erzielt, aber zum ersten Mal seit vier Jahren bin ich wieder schneller als im Vorjahr. Das lässt hoffen.

ESC II

Mein Schachgegner vom Donnerstag Abend ist krank und so konnte ich den zweiten Halbfinal doch life schauen. Er war bunter und fröhlicher als der erste und hat mir somit besser gefallen. Trotzdem zeige ich hier ein Video aus der Abteilung, die ich im letzten Artikel kritisiert habe. Einmal, weil ich das Lied gar nicht so schlecht finde und zweitens, weil der 17-jährige Interpret der erste Teilnehmer ist, der in diesem Jahrtausend geboren wurde. ESC 2000, definitiv:

Ach ja, die Schweiz … war wieder nichts. Schade, denn diesmal hätte ich eine Qualifikation für möglich gehalten. Ich muss aber zugeben: Als es in der Verkündigung zum letzten freien Platz kam, habe ich den Österreichern die Daumen gedrückt, nicht den Schweizern. Und die wurden dann auch aufgerufen.

ESC I

Das ist eine Woche! Schach spielen, Schach organisieren, Laufen und dazwischen ESC schauen. Die Vorrunden aufgezeichnet, da ich beide Abende im Schachklub bin.
Heute Morgen schaute ich mir also die gestrige Sendung an. Ich merke, der einst als altbackener Wettbewerb verschiene ESC modern geworden. So modern, dass ich mich langsam alt fühle. Viele Elektrobeats, viele dürstere Töne – kaum Melodien, vor allem kaum fröhliche. Nicht dass Happy-Disco-Sounds fehlen würden, aber sie scheinen auf den Rückzug. Ich hätte wahrscheinlich nicht 10 Lieder weiterkommen lassen, aber einige der Qiualifizerten schon. Besonders dieses, das so ganz aus der Reihe tanzte – d.h. getanzt hat keiner, denn es war eine leise Ballade und das einzige nicht englisch gesungen Lied des Abends:

Zensurgine

Im Internet habe ich schon mehrmals Bilder gesehen, wo das Bild einer Aubergine dazu verwendet wurde, bei unbekleideten Männern das männlichste alle Körperteile bedecken. Ein vegetarischer Zensurbalken quasi. Ich habe die Hosen noch an und verwende die Aubergine zusammen mit anderen Gemüsen, um eine Ratatouile herzustellen. Eines meiner Lieblingsgerichte – und gesund ist es auch noch.