Dieser Weg…

…wird ein langer sein. Und ein einigermassen bewölkter.Jedenfalls am Donnerstag morgen nach zehn Uhr. Vier Stunden haben wir uns Zeit eingeräumt, um den Stammtisch in Spiez zu erreichen. Ab und zu ein Fotohalt musste sein, z. B. um diese blaue Lagune zu bewundern.„Dies ist ein Froschteich. Lassen Sie ihren Hund nicht hier baden!“ sagt ein Schild. Nun, wir hatten keinen Hund dabei, machten ein Bild und marschierten weiter. Nach „nur“ drei Stunden erreichten wir unseren Stammtisch müde und zufrieden und bestellten das erste Bier.

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Suppenprobleme

Heute wieder mal Suppentag. Morchelcrème sollte es sein. Auf dem Beutel steht, man brauche 4.5 dl Wasser und so nahm ich das Litergefäss, mass einen knappen Liter ab und mischte die Sache in der Pfanne.
Ja, an diesem Punkt habe ich es auch gemerkt. Jetzt war guter Rat gefragt. Die Suppe kochen lassen bis ein halber Liter verdampft war, schien mir nicht vernünftig. Ebensowenig, auch noch den Beutel Spargelcrème rein zu schütten. Ein Blick in die Bouillonwürfelsammlung half mir: Ich habe Steinpilzbouillon, das könnte passen.
Die Suppe schmeckte jetzt halt mehr nach Steinpilz, als nach Morchel, war aber gar nicht so schlecht.

Oktoberfest

Da habe ich am Samstag Freunde besucht, die ihrerseits wieder eingeladen waren und so landete ich an einem „Oktoberfest“. Der Gastgeber hatte sich sehr Mühe gegeben mit Dekoration und leicht verdaulichem Essen:

Stilgerechte Musik gab es auch – mit dem iPhone gestreamt und auf Bluetooth-Lautsprechern gespielt: Bayrische Festzeltmusik. Dazwischen haben wir aber auch „Despacito“ gehört. Das Original, von den Mignons und eine Parodie.

Flügerli

Den letzten Sommertag – also den voraussichtlich letzten Tag dieses Jahres, an dem die Temperaturen 30 Grad übersteigen – habe ich mit „Flügerli luege“ verbracht. Nicht zuletzt auch um das GA zu amortisieren, fuhr ich zum Flughafen. Aber nicht ins Hauptgebäude, sondern vis-à-vis.

Vor dieser Aussichtsplattform führt die längste Piste des Flughafens vorbei. Leider starteten die Flugzeuge während meiner Anwesenheit auf einer entfernteren Piste und ich musste mich mit dem Zoom meines Handys behelfen, was man an der Qualität des Bildes sieht.Aber immerhin erwischte ich eine Maschine der „Baltic“ und konnte so den Erinnerungen an die Baltikumreise von 2009 nachgehen. Dieses Jahr und vermutlich auch im nächsten gibt es keine Auslandferien.
Am Aussichtspunkt befindet sich ein Militärhelikopter, der zu einer Snackbar umgebaut wurde und als Heli-Grill in der Region recht bekannt ist.

Ich marschierte – nach einem Bierchen – noch in Richtung der anderen Piste, ohne aber ein besseres Bild hinzubekommen. Als Ausgleich fotografierte ich noch ein glattes Flüsschen … das Flüsschen Glatt.

Die schwarze Quelle

Am Samstag war wieder einmal Burgdorf das Ziel. Nicht wegen Ikea, sondern wegen der Kornhausmesse. Aber zuerst waren wir bei den Jungs der schwarzen Quelle, oder in hippem Englisch, in der Blackwell Brewery.

Hier lagern diverse Biere monatelang, wärend es in den Hektoliterkesseln bereits wieder braut und gärt. Der Besucher darf natürlich auch eines aus dem Sortiment kosten:

oder auch zwei, oder  ….  15! Womit wir wieder beim einrichten wären. Ist es nicht längst überfällig, dass Ikea so etwas ins Sortiment nähme? Das gehört doch in jeden gemütlichen Haushalt!
Die Dänen sprechen da von „Hygge“. Wie sagen eigentlich die Schweden?

Nom de Dieu…

…ein Cordon Bleu.
Einunddreissig Franken kostete das schöne Ding. Halt, sagte ich zur Serviererin, auf der Karte steht doch vierundzwanzig. Ja, antwortete sie, mini kostet 24, normal 31. Ach so: mein Grosshirn hat zwar das mini-Stück anvisiert, das Kleinhirn aber das normale bestellt.
Aber gut war es, das Diemtigtaler Cordon Bleu gefüllt mit einheimischer Trockenwurst und Alpkäse. Das Abendessen fällt aus.