Wegweisend

Vor ein paar Tagen hämmerte es vor unserem Haus. Neugierig schaute ich hinaus und sah, dass bei dem Strässchen zu unseren Häusern ein Wegweiser montiert wurde. Nicht unseretwegen, sondern:
Zum Schulhaus! (nicht zum Restaurant). Ja, sogar Schulanlage, denn ein Kindergarten und ein Sportplatz gehören auch dazu. Es hat aber nur Parkplätze für die Lehrerschaft – weswegen ich mich nach dem Sinn der Wegweiser frage. Die Lehrerinnen und Lehrer kennen den Weg ja. Die Eltern auch – aber die sollen nicht ihre Kinder zur Schule bringen. Und bei eventuellen Abendveranstaltungen müssen die Besucher bei der Sporthalle parkieren, weil es, wie gesagt, nur wenige Parkplätze hat.
Einzige Variante bleibt mir noch, dass damit auswärtige Lieferanten gemeint sind. Vielleicht bestellen die Lehrer über Mittag lieber den Pizzakurier, anstatt in die Mensa zu gehen.

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Einfahrt

Ein Anblick, der jetzt wieder zu meinem Alltag gehört. Nicht täglich, aber mindestens dreimal pro Woche.

Manchmal fahre ich mit dem Postauto zum Bahnhof – schliesslich habe ich die Station vor der Tür – und manchmal fahre ich mit dem Auto ins Dorf, denn nach den sieben Postautokursen kann ich mich nicht immer richten.
Das GA macht mich bereits richtig hyperaktiv…

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Chirsi

Dieses Jahr sei ein Kirschenjahr, habe ich im Radio gehört. Nicht nur gemessen am letzten Jahr, wo es wegen des Frost viele Ausfälle gab, sondern absolut. Im Kontrast dazu sah ich bereits Kirschbäume, wo die Früchte reif und teilweise schon am Boden liegen. Alle wollen Kirschen, aber keiner will sie lesen, scheint mir.
Spiez
Wie es diesen Exemplaren gehen wird, die am Weg nach Spiez reifen, weiss ich nicht. Notfalls werden sich Vögel und Wespen auch gerne daran erfreuen.

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Skilager im Sommer

Gestern in Gstaad habe ich ständig an die Skilager während der Sekundarschulzeit gedacht. Von der 6. bis zur 9. Klasse gingen wir nach Gstaad in den Alpenblick. Es gibt ihn noch:
Gstaad
Er ist immer noch als „Ferienheim Bözingen-Mett“ angeschrieben und so nehme ich an, es gehen auch über 40 Jahr später noch Schüler aus diesen beiden Bieler Stadtteilen dort ins Skilager oder die Landschulwoche.
Das Haus liegt am Dorfrand zu Saanen und somit gerade auf der anderen Seite von Gstaad, als die Skigebiete Wispile und Eggli. Darum mussten wir jeden Morgen und jeden Abend durchs ganze Dorf marschieren. Ich habe den Marsch gestern wieder gemacht und brauchte 40 Minuten – ohne Skischuhen an den Füssen und Ski auf dem Buckel.

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Endlich…

Es gibt Lieder über Paris, Rom, Wien… und es gibt eines über
Gstaad
den Lauenensee! Aber im Gegensatz zu den genannte Städten, war ich noch nie dort – bis heute. Und ich habe ihn von allen Seiten angeschaut.
Gstaad
Die Berge dahinter natürlich auch, sowie den Geltenschuss, den Wasserfall. Gross wandern mochte ich nicht, da es eher trüb war und ich beschränkte mich darauf, ins Dorf Lauenen zurückzumarschieren. Auf diesem Weg lassen sich noch schöne Schilfhaufen bewundern. Das Schilf wird als Streu benutzt, nicht etwa um Häuser zu denken, verriet mir der Postautochauffeur.
Gstaad

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Was ist das für ein Berg?

Eine Frage, die ich in Zukunft, so hoffe ich, besser beantworten kann. Dank dieser App:
Das war letzten Freitag die Aussicht vom Gurnigelpass. Mit Hilfe von GPS-Daten und Kompassfunktion bastelt die App dieses beschriftete Bild. Hundertprozentig präzis sind die Angaben nicht. Hier z.B. etwas zu weit rechts. Den markanten Hügel rechts konnte ich erst anhand einer Karte als Birespitz identifizieren. Aber man kann darauf aufbauen und sich langsam eine gewisse Bergkenntnis auf dem freien Feld aneignen.

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Ausgesetzt

„Wie Aussätzige behandeln“ bedeutet soviel wie Kontakt vermeiden. Bei tatsächlich Aussätzigen, also Lepra-Kranken war das früher auch nicht anders möglich und man baute ausserhalb der Stadtmauern ein Siechenhaus.
Burgdorf
Ein solches gibt es auch in Burgdorf. Es liegt immer noch am Stadtrand (an der Strasse nach Wynigen), aber nicht mehr ganz so einsam wie einst. Heute ist das Innere ausgehöhlt und zu einem Verantstaltungssaal umgebaut.

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