Virtuelle Briefmarken

Ich verschicke so selten Briefe, dass ich, wenn es dazu kommt, mit Sicherheit keine Briefmarken zu Hand habe. Darum habe ich es heute so probiert:862698c454939cb

So genannte SMS-Briefmarken. Man schickt der Post in SMS und erhält eines mit diesem Code zurück, den man so auf das Couvert schreibt. Eine selbst „gemalte“ Briefmarke sozusagen.
Der Telefonrechnung wird pro Code 1 Franken belastet. Jetzt bin ich gespannt, ob die Briefe sauber ankommen.

Alles Banane

Gestern war ich ganz in meinem Element als Vereinsmeier. Wir hatten Vorstandssitzung im Schachklub und im Nebenzimmer spielten noch einige ihren Match der laufenden Stadtmeisterschaft. So huschte ich etwas hin und her und freute mich, dass um zehn sowohl die Sitzung, als auch die Spiele fertg waren.
Morgen früh mache ich gleich die nächste Runde, sagte ich und verliess unser Spiellokal, um noch den Nachbarn J. am Brauerstammtisch abzuholen. Dort blieb ich auch noch eine Stunde sitzen, so dass ich schliesslich erst um Mitternacht ins Bett kam.
Heute Morgen startete ich gleich den Computer und verschickte die Paarungen der nächsten Runde. Eine halbe Stunde später kam ein Mail eines Spielers: ich hatte ein Resultat falsch eingeschrieben. Am liebsten wäre ich jetzt hysterisch schreiend die Wände hochgelaufen, entschied mich aber doch, den Spielern mit einigen entschuldigenden Worten eine korrigierte Paarungsliste zu schicken. So ist wieder alles Banane – hoffe ich.8b247942ea5d9e5

Pfannenfertig

Mit dem Auto unterwegs kaufe ich auch mal in einer grossen Migros-Filiale ein. U. a. war gerade Senf im Doppelpack in Aktion. Hier zeigte sich der Nachteil der Grossfilialen – der Aktionssenf war nicht im üblichen Regal, sondern in einer separaten Abteilung, wo alle Aktionen auf eigenen Gestellen präsentiert sind. Der gesuchte Senf und viel anderes, z.B. Pfannen.b55cf5b551610a0Zum halben Preis, wie sie auch im Migros-Magazin ausgeschrieben waren. Ein gutes Angebot für jemanden, der gerade am einrichten ist. Beim weitergehen begann ich mir aber Gedanken zu machen. Was wäre, wenn ich mir zum Jahresende ein paar neue Pfannen geleistet hätte. Nicht aus dringender Notwendigkeit, sondern weil die eine oder andere nicht mehr schön aussieht. Hätte ich mich nicht geärgert zu sehen, dass ich mit etwas mehr Geduld so viel gespart hätte. Gut habe ich es nicht getan und kann wieder mal etwas lernen: Anschaffungen, die nicht eilen, ruhen lassen, bis ein Grossverteiler Aktion hat.

Amtliches

Da ich in Frutigen zu tun hatte, machte ich auch noch ein paar Schritte im Dorf herum. Für mich das interessanteste Haus ist dieses:250cc990c50d483

Das Amtshaus. Nicht aus historischen oder architektonischen Gründen ist es wichtig für mich, sondern weil es auch das Grundbuchamt für das westliche Oberland beherbergt. Also auch den Eintrag für meine Wohnung (und den Parkplatz).
Amtshäuser gibt es in jedem der 23 Berner Bezirke, aber viele verloren nach der Verwaltungsreform ihre Funktion. Auch „mein“ ursprüngliches in Wimmis, das jetzt der Gemeinde gehört.

Erlaucht

Das ist jetzt der Höhepunkt der Vegiwoche…ffd22d9cf3d3de2Das erste ernsthaft selbst- und frischgemachte Gericht. Bezeichnenderweise ein Kuchen, denn ich bin ein Kuchenfan. Ein Lauchkuchen mit Birne und, damit die Früchteschale genügend beteiligt ist, ein Brüsseler Salat mit Banane.

Gesunder Proviant

bef519de9fbcf21Diese Migros. Warum mussten sie diese Dinger auf Aktion setzen. Da konnte ich doch fast nicht anders, als mir einen Vorrat zu besorgen. Zudem enthalten die Dinger auch Fol-Säure. Ein Lebensvitamin, heisst es auf der Packung. Da musste ich doch zuschlagen, zumal ich diese Woche auf andere Lebenswichtige Nahrungsbestandteile wie Würstchen verzichte.

Schnaps

Auch wenn es im meinem Haushalt keine Schnaps gibt, findet man doch gelegentlich sogenannte Schnapszahlen.e42fb5d270f65c2

Und sei es nur auf meiner Wetterstation. Wahrscheinlich sind 22 Grad Innentemperatur für manchte zu hoch, aber ich bin halt ein „Gfrörli“, zumal ich ja zuhause vorwiegend am Tisch sitze und lese, esse oder Blogartikel schreibe. Heute morgen konnte ich im Radio erfahren, dass die man zuhause in der Wohnung zwischen 30 und 50 Prozent Luftfeuchtigkeit haben sollte und nicht mehr wegen Schimmelgefahr. Wie man sieht, besteht bei mir nicht die Gefahr, dass in meiner Wohnung Schimmel gezüchtet würde. Wohl fühle ich mich auch, so dass der Luftbefeuchter auch dieses Jahr im Keller bleibt.