Archiv der Kategorie: Allgemein

Rehpark

Es ist kein allzugutes Bild, aber ich möchte zeigen, wie bei uns die Rehe unverfroren über den Parkplatz spazieren. Ich habe schon mal eines auf dem Weg vor dem Haus angetroffen. Dieses ist aber erschrocken (wie ich auch) und hat nicht gewartet, bis ich zum fotografieren bereit war.

Ach Natacha

Ich habe schon einige Alben von Natacha in meiner Sammlung. Vielleicht werde ich mir auch das Neue besorgen.

Wenn ich dieses Bild sehe, möchte ich rufen: “ Ach Natacha! Du hast dich zwar schon immer – nach meinem Geschmack – zu fest geschminkt. Aber mir scheint, früher hattest du noch ein Gesicht.“.

A dr Aare naa

Bei diesem Titel denkt man in erster Linie an Bern. Aber natürlich kann man auch in vielen Städten und Dörfern im Berner Oberland und am Jurasüdfuss der Aare entlang flanieren. Ich tat dies heute wieder einmal in Interlaken. Erstmals flussabwärts vom Bahnhof West bis zum Thunersee. Dort am rechten Ufer steht die Ruine Weissenau.

Es sei die älteste erhaltene Burgruine im Berner Oberland, sagt die Info-Tafel. Als die Aare noch nicht kanalisiert war, war das hier eine Insel im Aaredelta und die Wiese davor ein Hafen.
Die Ruine erhielt 2001 traurige Berühmtheit, weil eine Gruppe Rechtsradikaler einen Kollegen wegen angeblichen Verrats dort ermordeten.

Wenn man auf dem Turm steht, vergisst man aber die schreckliche Geschichte und geniesst die Aussicht. Und vielleicht träumt man davon, die Burg würde sich rekonstruieren und man könnte Burgherr oder Burgherrin sein.

Altenryf

Als ich das letzte Mal in Neuenburg war, habe ich mir vorgenommen, mir Hauterive genauer anzusehen. Dass das Dorf auch einen deutschen Namen hat (siehe Titel), weiss ich aber nur aus Wikipedia.
Ich fuhr also nach Neuenburg, verliess den Bahnhof durch den „Hinterausgang“ und ging die nächste steil ansteigende Strasse hinauf. So erreichte ich den Stadtrand an der Juraflanke, was mich sogleich an entsprechene Strassen in meiner Heimatstadt erinnerte, und marschierte ostwärts. Immer wieder bewunderte ich die Aussicht und benied die hier wohnenden.Kein Alpenpanorama, dazu war es zu dunstig, aber immerhin der Mont Vully. Das liesse ich mir auch gerne gefallen. Da ich aber hier kein Haus habe, marschierte ich weiter und kam schliesslich in Hauterive an. Ein richtiges Winzerdorf mit einem Kern aus eng zusammengebauten Häusern und den Weinbergen darum herum. Gut, ein Teil dieser Weinberge hat sich in moderne Vorstadtquartiere verwandelt. Das ist der Lauf der Zeit. Auch der Dorfplatz, gemäss Info-Tafel Treffpunkt des Bevölkerung, war leer und die Autos fuhren durch die enge Strasse weiter. Interessant für eine meiner Leserinnen könnte die Flagge am Gemeindehaus links im Bild sein. Nein, es ist nicht die Schwedische Fahne, es ist kein Skandinavisches Kreuz, sondern ein zentriertes – das Kreuz auf dem Wappen von Hauterive.
Gleich hinter dem Standort des Fotografen ist die Trolleybushaltestelle der Linie Neuchâtel – Marin und zu letzterem fuhr ich um wieder nach Bern und weiter nach Hause zu fahren.
Wikipedia über Hauterive.

Römer im Topf

Eigentlich habe ich in der Landi etwas anderes gesucht (und nicht gefunden), aber als ich daran vorbei kam, konnte ich nicht anders. Jetzt brauche ich nur noch einen passenden Römer.
Bis es soweit ist, versuch ich es mit etwas Gemüse und Schweinshaxen.

Von altem Schrot und Korn

„Der Körnermann ist da!“ habe ich meinem Nachbarn und Brauer zugerufen und ihm dies abgeliefert:Er hat mir aufgetragen, „alte“ Getreide zu besorgen. Es geht darum, ein Bier mit altertümlichem Flair zu brauen. Das „alt“ bezieht sich aber nur auf diese Beigaben, alles andere bleibt modern. Auch das Wasser wird nicht auch dem Bach geholt und der Hauptbestandteil bleibt die Gerste.

Frühlingsgefühle

Wenn ich A. in Worblaufen abhole, um mit ihm Essen zu gehen, habe ich meist noch etwas Zeit, auf der Brücke über die Aare bis zum Bantiger zu schauen und zu sinnieren. Es ist jetzt Frühling, d.h. der Sonnenhöchststand ist wieder nördlich des Aequators. Der Jahreszeit zum Trotz war der Tag so trüb, dass ich das Bild mit dem Farbfilter etwas aufgehübscht habe.
Ein Zeichen des Frühlings war vielleicht auch die Gruppe Jogger, denen ich begegnet bin. Ich selbst bin noch nicht reif für’s Training draussen und gehe vorläufig noch aufs Laufband.